Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Konkrete Massnahmen bei den Deponien in Muttenz - das weitere Vorgehen
Das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) hat im Dezember 2007 alle Unterlagen im Rahmen der Voruntersuchung zu den drei Deponien in Muttenz (Margelacker, Feldreben und Rothausstrasse) vor der bisherigen Projektorganisation erhalten. Laut Altlastenverordnung entscheidet das AUE als zuständige Behörde auf Grund der Resultate aus der Voruntersuchung und der übrigen Erkenntnisse über das weitere Vorgehen.
Das AUE hat in den ersten drei Monaten im 2008 folgende Massnahmen getroffen:
- | Einsetzung von Dr. Adrian Auckenthaler als Projektleiter. Dr. Adrian Auckenthaler ist anerkannter Experte für Grundwasserschutz, Ressortleiter Grundwasserschutz und Altlasten im AUE und ehemaliger langjähriger Leiter des Trinkwasserinspektorats im Kantonalen Laboratorium BL. | |
- | Detaillierte Prüfung der eingereichten Unterlagen | |
- | Durchführung von Gesprächen mit den bisher in Muttenz involvierten Experten und Akteuren, wie den Vertretern der Gemeinde Muttenz, der IGDRB und Greenpeace. | |
- | Erste Absprache mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) fand Mitte März 2008 statt. |
Nach einer ersten Beurteilung der drei Deponien und der grossräumigen Situation besteht Handlungsbedarf. Wie gross der Handlungsbedarf der drei Deponien in Muttenz im Einzelfall ist und aussehen wird, zeigt sich in den nächsten Monaten. Ziel ist es, im Raum Muttenz eine nachhaltige Lösung ohne Verzögerungen zu realisieren; dies mit besonderem Augenmerk für den Schutz der Trinkwasserkonsumenten.
Das AUE wird in den kommenden Wochen die konkreten Massnahmen und Handlungsoptionen zur Überwachung und Sanierung durch ausgewiesene technische Spezialisten aus ökologischer und ökonomischer Sicht prüfen lassen.
Diese Massnahmen und Handlungsoptionen werden dann mit den Direktbetroffenen besprochen. Dieses Vorgehen entspricht den Vorgaben des Umweltschutzgesetzes. Behördliche Verfügungen sollen auf ein Minimum beschränkt werden.
Das AUE wird nach Absprache mit den Direktbetroffenen und mit dem BAFU die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit über die detaillierten Massnahmen erneut informieren.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Dr. Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 079 320 78 64
Liestal, 1. April 2008