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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Hohe Feinstaubbelastung im Februar 2008 - ein Rückblick


Die Abgase der Feuerungsanlagen, des motorisierten Verkehrs und aus der industriellen und gewerblichen Tätigkeit verschmutzen unsere Atemluft. Ob und wie stark wir diese hausgemachte Luftbelastung zu spüren bekommen, hängt von der Witterung ab. Diese Zusammenhänge sind im Laufe des Februars wieder spürbar geworden. Die selbe Konstellation herrschte bereits im Januar 2006.


Ab dem 8. Februar baute sich nachts eine Inversion auf. Auf der Chrischona war es um 4 bis 6 Grad wärmer als an der Meteorologischen Station in Binningen. Liegt warme Luft über kalter Bodenluft, so stauen sich die Abgase in diesem Kaltluftsee. Verstärkt wird diese Lage durch Windstille oder schwache Winde, so dass die lokalen Schadstoffemissionen in der Region verbleiben. Während der folgenden Tage ist die Feinstaubbelastung von Tag zu Tag angestiegen. Am Donnerstag, den 14. Februar, waren die Kriterien der Informationsschwelle gemäss Wintersmog-Verordnung erreicht (75 Mikrogramm pro Kubikmeter). Zusammen mit anderen Kantonen haben Basel-Stadt und Basel-Landschaft erstmals in diesem Winter eine Medieninformation zur Feinstaubbelastung herausgegeben.


Ab dem 15. Februar führte eine unerwartet starke Bise aber zu einem raschen Absinken der übermässigen Belastung. Eine zweite Inversionsphase liess die Feinstaubwerte vom 18. bis 20. Februar wieder ansteigen, allerdings weniger stark als in der ersten Phase. Der Regen in den folgenden Tagen hat den Feinstaub aus der Atmosphäre gewaschen - die Konzentrationen sind wieder gesunken.


Mit der milden, wechselhaften Frühlingswitterung wird in den nächsten Tagen die Feinstaubbelastung tief bleiben.


Als Fazit bleibt: Das Wetter lässt sich nicht beeinflussen. Aber wir können dafür sorgen, dass weniger Schadstoffe in die Luft gelangen und damit auch bei ungünstigen, austauscharmen Wetterlagen die Luft sauber bleibt: Durch Befolgen der rechtzeitig veröffentlichen Ratschläge und Verhaltensmuster.


>>> Grafik [PDF]


Für Rückfragen:
Hans-Rudolf Moser, Lufthygieneamt beider Basel, Tel: 061 925 56 19/20


Liestal, 28. Februar 2008


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