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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Kernstück Hochwasserschutz Allschwil "Isigs Brüggli" der Bestimmung übergeben


Als Kernstück für den Hochwasserschutz der Gemeinde Allschwil ist das Hochwasserrückhaltebecken "Isigs Brüggli" in Betrieb genommen worden. Der Vorsteher der Bau- und Umweltschutzdirektion, Regierungsrat Jörg Krähenbühl hat zusammen mit dem Allschwiler Gemeindepräsidenten Anton Lauber den Damm seiner Bestimmung übergeben. Die Abschlussarbeiten am Amphibienschutzprojekt "Mülitäli" kommen gut voran und sollten bis Ende Jahr abgeschlossen sein.


Nach langjähriger Planung und fast zweijähriger Bauzeit ist heute das Hochwasser-rückhaltebecken "Isigs Brüggli" in Betrieb genommen worden. Die zeitweise schlechten Wetterbedingungen haben immer wieder zu Unterbrüchen der Bauarbeiten geführt. Im trockenen Herbst dieses Jahres konnten die Schüttarbeiten am Damm und die Abschlussarbeiten zügig vorangetrieben werden. Seit dem Einbau der Drosselorgane Mitte dieses Monats ist das Rückhaltebecken funktionstüchtig.


Nach über zehnjähriger Planung für den Hochwasserschutz Allschwil konnte Anfang 2005 mit den Bauarbeiten für das Kernstück dieses Projektes begonnen werden. Die hauptsächlichen Schwierigkeiten während dem Bau lagen in der angetroffenen Geologie, die den Aufbau und die Materialmengen für den Dammkörper beeinflussten. Wegen des regnerischen Wetters zwischen dem Herbst 2006 und dem Spätsommer 2007 war es zum Teil über Wochen nicht möglich, das nässempfindliche Schüttmaterial in der geforderten Qualität einzubauen.


Das ebenfalls zum Gesamtprojekt gehörende Hochwasserrückhaltebecken am Lützelbach wird nach Vorliegen der detaillierten Bodenuntersuchungen den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Die Vorarbeiten zur Bodenuntersuchung sind angelaufen.


Nach Abschluss der Dammschüttung im Mülitäli begannen die Bauarbeiten für das Amphibienschutzgebiet. Die Arbeiten kommen gut voran und sind voraussichtlich bei anhaltend guten Wetterbedingungen bis Ende Jahr abgeschlossen. In Frühling erfolgen noch diverse Ansaaten.


Die heute geschätzten Endkosten für den Hochwasserschutz und den Amphibienschutz in Allschwil belaufen sich auf ca. 9 Millionen Franken. Sie verteilen sich auf den Hochwasserschutz mit 8 Millionen Franken und auf den Amphibienschutz mit 1 Million Franken. Davon übernimmt der Bund ca. 2.3 Millionen Franken, der Kanton Basel-Landschaft ca. 4.7 Millionen und die Gemeinde Allschwil 2 Millionen Franken.


Die Mehrkosten von ca. 2 Millionen Franken entstanden durch Projektanpassungen zur Verhinderung von Einsprachen gegen das Hochwasserrückhaltebecken am Mülibach, durch Projektanpassungen aus der abweichenden Geologie und der längeren Bauzeit sowie durch Umplanungen beim Amphibienschutz. Durch eine strikte Umsetzung der Landratsvorlage konnten die Kosten beim Amphibienschutz auf den bewilligten Kredit gesenkt werden. Die aus der unerwarteten Geologie entstandenen Mehrkosten beim Hochwasserrückhaltebecken "Isigs Brüggli" wurden teilweise durch Projektoptimierungen ausgeglichen.


BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION
Informationsdienst


Für Rückfragen:
Marc Gehrig, Tiefbauamt, Projektleiter Geschäftsbereich Wasserbau, Tel. 061 925 54 84


Liestal, 26. November 2007



 

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