Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
| |
Fischsterben in Rickenbach
Gestern, Dienstagnachmittag, beobachteten Passanten, dass das Rickenbächli getrübt ist und tote Fische darin treiben. Die aufgebotene Polizei, die Fischerei-verwaltung und das Gewässerschutzpikett stellten fest, dass auf einer Länge von rund 400 Metern oberhalb von Rickenbach bis Einmündung Wintersingerbach Bachforellen verendet waren.
Abklärungen vor Ort haben ergeben, dass seit mehreren Tagen Silosaft aus einem Landwirtschaftsbetrieb über eine Drainageleitung in den Bach gelangt war. Dieser Silosaft entzieht dem Wasser Sauerstoff, was zum Tod der Fische führte. Weshalb der Silosaft in den Bach gelangen konnte, wird von den Fachleuten abgeklärt.
Es handelt sich um das vierte Fischsterben in der Region innert drei Monaten. Die Ursachen waren jeweils verschieden. Das Amt für Umweltschutz und Energie bittet in diesem Zusammenhang, den Gewässern entsprechend Sorge zu tragen!
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Heinz Argenton, Amt für Umweltschutz und Energie, Leiter Gewässerschutzpikett, Tel. 079 237 13 41
Liestal, 3. Oktober 2007