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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Kantonsstrasse Oberdorf - Bennwil wird instand gestellt


Die Verbindungsstrasse Oberdorf - Bennwil wird wegen ihrer Instabilität instand gestellt. Baubeginn ist voraussichtlich noch im Spätsommer. Das kantonale Tiefbauamt hat den betroffenen Gemeinden Niederdorf, Oberdorf und Bennwil das Projekt vorgestellt.


Die geplante dringliche Instandsetzung sieht vor, den Charakter der „schlängelnden Strasse" beizubehalten. Um für alle Verkehrsteilnehmer eine möglichst gute und sichere Lösung der Instandstellung zu erreichen, wurde das bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung) beigezogen. Eine eher unkonventionelle Lösung, die bei internen und externen Stellen, aber auch bei den Gemeinden Oberdorf, Niederdorf und Bennwil auf Wohlwollen gestossen ist.
Die bestehende Strasse wird in Lage und Geometrie belassen und hat in der Regel eine Breite von 4.50 Metern, was ein gefahrloses Kreuzen von Personenwagen ermöglicht.
Die markante Verengung bei der Naturhecke (Leitplanke) wird bewusst belassen.
Vereinzelt wird die Strasse auf 6.00 m verbreitert. Diese Nischen sollen ein rücksichtsvolles Kreuzen ermöglichen ohne die Geschwindigkeit zu erhöhen.
Die bestehenden Hangentwässerungen werden gefasst und in bestehende Bäche eingeleitet. Hangseitig werden Sickerleitungen verlegt. Diese schützen den neuen Kieskoffer vor Wasser-und Frostschäden.
Die nun vorgesehenen Instandstellungsarbeiten werden nach Abschluss der Landerwerbsverhandlungen im Spätsommer starten. Eine erste Etappe soll noch dieses Jahr abgeschlossen werden.
Die zur Zeit der Postkutschen erstellte Kantonsstrasse wurde mit einfachem Aufbau ohne Kofferung und Tragschicht gebaut, erst später wurde sie mit einem Schwarzbelag versiegelt. Wie andere Strassen im Kanton hat sie unter der laufenden Mehrbelastung durch Zunahme von Verkehr aber auch durch schwerere Landwirtschaftliche Fahrzeuge gelitten. Durch den instabilen Untergrund und zusätzlichen Wassereinflüsse im bekannten Rutschhanggebiet sind nun Deformationen und Senkungen die Folge.
Die topographisch bedingten Sichtweiten in Kurven und Kuppen wie auch die wechselnden schmalen und breiten Abschnitte wirken bereits jetzt als natürliche Tempobeschränkungen.


BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst


Für Rückfragen:
Regina Wenk, Tiefbauamt BL, Geschäftsbereich Kantonsstrassen, Leiterin Kreis 2, Tel. 079 743 60 68


Liestal, 7. Mai 2007


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