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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Kantonale Dieselflotte mit Russpartikelfiltern ausgerüstet

Das Tiefbauamt hat einen grossen Teil der kantonalen Dieselfahrzeuge mit Russpartikelfiltern ausgerüstet. Die Umrüstaktion war dank viel Eigenleistung günstiger als budgetiert. Der Wirkungsgrad der Partikelfilter erreicht beinahe
100 Prozent. Somit leistet der Kanton einen wichtigen Beitrag an die Lufthygiene.

Die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) hat bereits 2005 die Nachrüstung der kantonalen Fahrzeugflotte mit Russpartikelfiltern in die Wege geleitet. Im Rahmen eines Schwerpunkt-themas 2006 der BUD bewilligte der Landrat mit Budget 2006 die Nachrüstaktion. Der für die kantonale Fahrzeugflotte zuständige Fachbereich Fahrzeugwesen des Tiefbauamtes rüstete im vergangenen Jahr insgesamt 17 Fahrzeuge mit speziellen Russpartikelfiltern aus. Mehr als ein Drittel der LKW's und Wischmaschinen sind nun mit "sauberen" Abgassystemen auf dem Kantonsstrassennetz unterwegs. Eine interne Evaluation hat ergeben, dass sich zur Umrüstung nur Fahrzeuge der so genannten Euro-3-Norm eignen. Ausgesondert wurden auch diejenigen Fahrzeuge, die nicht mindestens noch 8 Jahre eingesetzt werden können oder deren Einsatzzeiten zu klein sind, um das Nachrüsten vom Aufwand her zu rechtfertigen. Alle umgerüsteten Fahrzeuge sind nicht älter als sechs Jahre.

Kostengünstiger als budgetiert
In enger Zusammenarbeit mit dem Lieferanten wurde anhand umfangreicher Messdaten zuerst für jedes Fahrzeug das optimale Filtersystem festgelegt. Dank viel Eigenleistung der Fahrzeugspezialisten des Tiefbauamtes konnte die Nachrüstaktion günstiger als budgetiert abgeschlossen werden. Die Dieselpartikelfilter wurden anstelle eines Schalldämpfers in die Abgasleitung eingefügt. Der Chauffeur kann den Druck und die Temperatur während des Fahrzeugeinsatzes ständig überwachen.

Wirkungsgrad knapp 100 Prozent
Die Russpartikelfilter reinigen das Abgas durch eine Russabbrand-Beschichtung selbstständig, sobald die notwendige Temperatur erreicht wird. Die Regeneration ist schon bei Temperaturen ab 250 °Celsius möglich. Der beste Wirkungsgrad wird jedoch im Temperaturbereich von 350 bis 500 °Celsius erreicht. Die Messresultate der nachgerüsteten Fahrzeuge bestätigen, dass der erhoffte Wirkungsgrad von über 99.9% erreicht wird. Die Baudirektorin wie auch die Fachspezialisten des Tiefbauamtes freuen sich über dieses Resultat und sind überzeugt, mit dieser Massnahme einen wichtigen und nachahmenswerten Beitrag bezüglich Nachhaltigkeit und Reduktion der Russpartikel in der Luft beigetragen zu haben.

Entsprechende Fotos sind auf Anfrage beim Informationsdienst BUD unter Tel 061 925 54 04 erhältlich.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst

Für Rückfragen:
Heiner Roschi, Leiter Zentrale Dienste, Tiefbauamt, Tel 061 925 54 82

Liestal, 19. April 2007


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