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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Gesperrte Aula Gymnasium Oberwil: erste Erkenntnisse und Massnahmen

Die Aula bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt. Für ähnliche Gebäude im Verwaltungsvermögen des Kantons Basel-Landschaft besteht nach einer ersten Untersuchung kein Risiko. Der nun fehlende Raum für den Schulbetrieb am Gymnasium Oberwil ist seit dem 5. Februar durch provisorische Schulcontainer kompensiert.

Zurzeit prüfen Experten unter der Leitung des Hochbauamtes (HBA) die derzeitige Statik und die Bausubstanz der Aula des Gymnasiums Oberwil. Erste Erkenntnisse lassen darauf schliessen, dass die maximal zulässige Dach- und Fassadenstützenbelastung erreicht wurde. Die Aula war in der Hochkonjunktur der 70-Jahre mit einer optimierten Dach- und Fassadenkonstruktion erstellt worden. Das Flachdach musste 1995 infolge eines Unwetterschadens saniert werden. Die Sanierung geschah nach damaligen neuesten Erkenntnissen. Dabei wurde das Dach energietechnisch hochwertig isoliert und mit einer so genannten Extensivbegrünung versehen.

Sturm und Schnee als Ursache?
Das Hochbauamt prüft ebenfalls, ob zusätzliche hohe Wind- und Schneelasten, beispielsweise der Sturm "Lothar" 1999 oder der Schneefall im März 2006, die Konstruktionen überbelastet haben. Die möglicherweise dadurch entstandenen Verformungen hatten sich in letzter Zeit so verstärkt, dass das Hochbauamt die Aula aus Sicherheitsgründen geschlossen hat.

Weitere Massnahmen
Die bisher gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für weitere Massnahmen. Das HBA hat in Zusammenarbeit mit exteren Experten Objekte im Verwaltungsvermögen des Kantons Basel-Landschaft identifiziert und überprüft. Dies auf Grund von Kriterien, die aus den bisherigen Erkenntnissen der Aula des Gymnasiums Oberwil resultieren. Erstes Fazit: Für die übrigen Gebäude im Verwaltungsvermögen des Kantons Basel-Landschaft besteht kein Risiko.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst

Für Rückfragen:
Marie-Theres Caratsch, Kantonsarchitektin, Tel. 061 925 54 11

Liestal, 8. Februar 2007


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