Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Grosses Interesse an Kantonsbeiträgen für Sonnenkollektoren und Holzheizungen
Im ersten halben Jahr 2006 sind beim Amt für Umweltschutz und Energie bereits 200 Gesuche für Kantonsbeiträge an vorbildliche energietechnische Anlagen eingegangen. Hält der Trend an, wird das Jahr 2006 zum Rekordjahr für den Zuwachs an Sonnenkollektoren und Holzheizungen im Kanton Basel-Landschaft.
| Der Kanton Basel-Landschaft fördert den Einsatz von erneuerbarer Energie im Gebäudebereich durch Beiträge an Sonnenkollektoren und Holzheizungen, ebenso an Wärmepumpen oder Holzheizungen, die Elektroheizungen ersetzen. Auch bei neuen Gebäuden mit vorbildlicher energietechnischer Konzeption, dem Minergie-P-Standard (Passivhäuser), ist kantonale Unterstützung möglich. Während in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres 144 Gesuche um kantonale Förderbeiträge eingegangen sind, sind es im ersten Halbjahr 2006 bereits 200. |
Besonders zahlreich sind Fördergesuche für Sonnenkollektoren. Das Amt für Umweltschutz und Energie konnte in der ersten Jahreshälfte Fördergelder für 113 Anlagen mit 1153 m2 Kollektorfläche zusichern. Dies ist bemerkenswert, hat der Kanton doch die Beitragshöhe für Sonnenkollektoren Anfang Jahr zugunsten der Beiträge an besonders energieeffiziente Gebäudehüllen (Minergie-P-Standard) reduziert. Sonnenkollektoren werden somit allmählich zu einem "normalen" Bestandteil der hiesigen Haustechnik.
In der bestehenden Gebäudesubstanz schlummert ein grosses Potential für Energieeinsparungen und CO2-Reduktionen durch eine wärmetechnische Sanierung. Leider steht der Durchbruch bei Sanierungen noch aus. Noch allzu oft werden Gebäude nur "pinselsaniert", statt dass Fassaden und Fenster gleich auf den aktuellen wärmetechnischen Standard von Neubauten oder - noch besser - nach dem Minergie-Standard saniert werden. Die Öffentlichen Baselbieter Energieberatungsstellen bei EBL und EBM beraten Sanierungswillige gerne.
Seit Juni des laufenden Jahres können bei der Stiftung Klimarappen für wärmetechnische Teilsanierungen (Fenster, Dach, Fassade) Gesuche um Fördermittel eingegeben werden.
www.energie.bl.ch > Förderbeiträge
www.stiftungklimarappen.ch / Telefonnummer 0840 220 220
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Auskünfte:
Felix Jehle, Leiter Fachstelle Energie, Amt für Umweltschutz und Energie,Tel. 061 925 55 18
Liestal, 18. Juli 2006