Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Gewässerverunreinigung durch Heizöl
Am Dienstag, 25. April 2006 wurde die Birs bei Zwingen durch ausgelaufenes Heizöl leicht verunreinigt.
Infolge eines technischen Defekts einer Heizungsanlage (Dichtungsring) ist bei einem Gewerbebetrieb in Zwingen Heizöl ins Freie ausgetreten. Das Heizöl tropfte auf den Hallenboden und gelangte anschliessend in einen Kontrollschacht einer Dachwasserleitung. Nachdem der Siphon vollständig gefüllt war, floss auch Heizöl über eine Sauberwasserleitung in die Birs. Auf der Birs bildeten sich Ölschlieren. Eine Passantin bemerkte diese Ölschlieren und meldete dies der Kantonspolizei, die den Ereignisdienst des Amtes für Umweltschutz und Energie aufgeboten hat.
In die Birs gelangten nur geringe Mengen Heizöl. Beim Auslauf der Sauberwasserleitung in die Birs wurden durch die Ölwehr Laufen 2 Ölsperren erstellt, welche voraussichtlich am Freitag wieder entfernt werden. Ebenfalls wurden durch eine Kanalreinigungsfirma der verunreinigte Kontrollschacht und die Leitungen gereinigt. Das verunreinigte Erdreich (inkl. Hallenbelag) wurde durch ein Baugeschäft ausgehoben und fachgerecht entsorgt.
Es kann davon ausgegangen werden, dass nur geringe Mengen Heizöl in die Birs gelangt sind. Bei einer Kontrolle auf der Birs konnte flussabwärts keine grössere Verunreinigung festgestellt werden. Flora und Fauna kamen nicht sichtbar zu Schaden. Für die strafrechtlichen Untersuchungen wurde das Statthalteramt Laufen eingeschaltet.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Weitere Auskünfte:
Hans Wüthrich, Schadendienst des Amtes für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 - 925 55 29
26. April 2006