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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Keine Fahrspurreduktionen dank zweier Hilfsbrücken


Während der Instandsetzungsarbeiten auf der Autobahn A2 in den nächsten drei Jahren kann dank zwei erstellter Hilfsbrücken auf Fahrspurreduktionen verzichtet werden. Die Hilfsbrücken sollen Staus und ein Ausweichen auf die Lokalstrassen und in die Wohnquartiere verhindern helfen.

Der Autobahnabschnitt Basel-Augst ist nach bald 35 Jahren Betriebszeit sanierungsbedürftig und muss - noch vor Beginn der Fussball-Europameisterschaft im Jahre 2008 - aus Sicherheitsgründen instand gesetzt werden. Dies zeigt sich zum Beispiel bei den tiefen Spurrinnen, insbesondere auf der rechten Fahrspur beider Fahrtrichtungen. Bei Regen besteht die akute Gefahr von Aquaplaning. Die Hauptarbeiten für die Instandsetzung beginnen anfangs Februar 2006 und werden kurz vor der Fussball-Europameisterschaft abgeschlossen.

Damit während der Bauarbeiten keine Fahrspurreduktionen vorgenommen werden müssen, werden seit September dieses Jahres in der Verzweigung Augst und im Gellertdreieck je eine Hilfsbrücke mit je einer Fahrspur erstellt. Sie werden nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten wieder abmontiert.

Die Hilfsbrücken sollen einen staufreien Autobahnverkehr während der Bauarbeiten gewährleisten. Ausserdem sollen sie ein unerwünschtes Ausweichen auf die Lokalstrassen und in die Wohnquartiere verhindern. Es handelt sich um Stahlkonstruktionen mit vorfabrizierten Betonplatten als Fahrbahn. Der Einbau der Stahlträger erfolgte grösstenteils in der Nacht, um den Verkehr nicht zu behindern. Die beiden Hilfsbrücken sind derart dimensioniert, dass sie die ganze Belastung einer Autobahnspur mit Lastwagenverkehr aushalten können.

Mit dem Bau der 137 Meter langen Hilfsbrücke in der Verzweigung Augst ist im August 2005 begonnen worden. Sie wird Mitte April 2006 in Betrieb genommen, da sie aufgrund der Verkehrsführung erst ab diesem Zeitpunkt benötigt wird. Ihr Gewicht beträgt rund 630 Tonnen. Hinzu kommen noch die Fundamente mit 390 Tonnen. Die Kosten betragen rund 2 Mio. Franken.

Die Hilfsbrücke im Bereich Hagnau/Gellertdreieck verläuft über der Ausfahrt „St. Jakob", in 14 Metern Höhe über der Gellertstrasse und weiter über dem Musfeld-Areal. Sie ist insgesamt 620 Meter lang. Die Fahrbahnbreite beträgt 3,6 Meter, und sie wiegt 2'500 Tonnen. Allein für die 650 Tonnen schwere Stahlkonstruktion waren insgesamt 38 Schwertransporte notwendig. Die Kosten belaufen sich auf rund 8 Mio. Franken. Baubeginn war am 29. August 2005. Sie wird zu Beginn der Hauptarbeiten am 6. Februar 2006 in Betrieb genommen.

Zum Schutz der Anwohnerschaft im Gellertdreieck vor übermässigem Lärm werden auf der Hilfsbrücke 2'500 Quadratmeter Lärmschutzwände zwischen zwei und fünf Metern Höhe montiert. Zur Lärmminderung ist die Hilfsbrücke auch elastisch gelagert.


Informationen über die bevorstehenden Instandsetzungsarbeiten über www.baselaugst.ch oder Infoline 061 976 87 10.

Weitere Auskünfte:
Rodolfo Lardi, Leiter Geschäftsbereich Ingenieurbau, Tiefbauamt Kt. BS Tel. 061 267 93 11
Thomas Weber, Leiter Abteilung Hochleistungsstrassen, Tiefbauamt Kt. BL Tel. 061 976 87 70

Basel/ Liestal, 28. November 2005



 

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