Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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H2 Pratteln-Liestal: Einsprachebehandlungen
Das Projekt Umfahrungsstrasse H2 Pratteln-Liestal wurde nach den neuen Weisungen des Bundes zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Tunnels überarbeitet. Gegen die dabei vorgesehene Tunnelöffnung in der Mitte des projektierten Tunnels gingen im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens über 260 Einsprachen bei der Bau- und Umweltschutzdirektion ein.
Das nach Jahrzehnte langer Planung im Jahre 1995 von Landrat und Stimmvolk genehmigte Projekt für die Hauptstrasse H2 Pratteln-Liestal musste als Folge der Ereignisse im Tauern-, Montblanc- und Gotthardtunnel einer Projektüberarbeitung unterzogen werden mit dem Ziel, die Tunnelsicherheit zu erhöhen.
Die Überarbeitung des Bauprojektes wurde in engem Kontakt mit den betroffenen Gemeinden, Amtsstellen und dem Bund ausgearbeitet. Im Rahmen des Planauflageverfahrens wurden über 260 Einsprachen eingereicht. Ausser der Einsprache der Gemeinde Füllinsdorf erhob ein Grossteil die Einsprache mit einem im Gemeindeanzeiger von Füllinsdorf vorgedruckten Formular.
Die Bau- und Umweltschutzdirektion wird die Einsprachen prüfen und die Einspracheverhandlungen durchführen. Da die Projektänderung nur die Tunnelöffnung in der Mitte des Tunnels sowie den Wegfall der Lüftungskamine bei den Tunnelportalen betrifft, ist nach wie vor geplant, mit dem Bau des Anschlusses Liestal Nord im ersten Semester 2006 zu beginnen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Auskunft:
Ruedi Hofer, Kantonsingenieur, oder Jürg Widmer, Tiefbauamt, Tel. 061 925 54 84
Liestal, 6. Oktober 2005