Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Fischsterben im Marchbach bei Therwil
Am Samstagmorgen, 10. September 2005 hat ein Passant in Therwil tote Fische im Marchbach gesichtet und bei der Kantonspolizei Basel-Landschaft Meldung erstattet.
Die umgehend avisierten Schadendienste des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) und der Jagd- und Fischereiverwaltung haben vor Ort eine Untersuchung des teilweise eingedolten Marchbaches zwischen Therwil (Kanton Basel-Landschaft) und Witterswil (Kanton Solothurn) durchgeführt. Die Untersuchung hat ergeben, dass verschmutztes Abwasser auf dem Gebiet des Kantons Solothurn in den Marbach eingeleitet worden war. Unterhalb der Gemeinde Witterswil hatte ein grösserer Gegenstand die Kanalisation verstopft und weitgehend abgedichtet. Das Schmutzwasser überlief und gelangte via Überlauf des Regenklärbeckens in den Marbach. Eine solche Entlastung bleibt bei Regen ohne schwerwiegende Folgen für das betroffene Gewässer. Da aber am Samstagvormittag trockenes und warmes Wetter herrschte, wurde praktisch der gesamte Fischbestand im Marbach von Witterswil bis unterhalb der Gemeindeverwaltung von Therwil vernichtet.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Auskunft:
Hans Wüthrich, Leiter Ereignisdienst, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 925 55 29
Liestal, 13. September 2005
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