Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Arbeiten im Tunnel Arisdorf programmgemäss
Die Bauarbeiten in der Röhre Richtung Luzern sind ausgeführt. In den nächsten 5 Wochen folgen nun die Installationen der Strahlventilatoren sowie weitere Massnahmen zur Erhöhung der Tunnelsicherheit. Die Eröffnung zu Beginn der Sommerferien am 1. Juli 2005 ist aufgrund des aktuellen Arbeitsfortschritts gewährleistet.
Alle Bauarbeiten zur Instandsetzung der Tunnelröhre Richtung Luzern sind fristgerecht fertiggestellt worden: Die Zwischendecke in den Portalbereichen ist entfernt und die brandgeschützten Kabelkanäle sind montiert. Das Entwässerungssystem ist erneuert und die Deckschicht des Fahrbahnbelages vollständig ersetzt. An der Bausubstanz, dem Tunnelgewölbe und der Zwischendecke, wurde wie geplant nur das Notwendigste instandgesetzt, so dass eine Nutzung während der kommenden 10 bis 15 Jahre ohne grössere Verkehrsbehinderungen gewährleistet ist. Direkt an die Portale anschliessend sind neue Betonwände erstellt worden. Diese verhindern im Ereignisfall ein Übergreifen des Rauches von der einen in die andere Röhre. Ausstehend sind in den Tunnelvorzonen noch einige Fertigstellungsarbeiten.
Erhöhung Tunnelsicherheit
Seit dem 23. Mai 2005 weden zur Haupsache diejenigen Arbeiten ausgeführt, die zur Erhöhung der Tunnelsicherheit notwendig sind. In den Bereichen, wo die Zwischendecke rückgebaut wurde, werden Strahlventilatoren aufgehängt. Damit kann im Ereignisfall die Rauchausbreitung kontrolliert werden - ein Umstand, der für Flüchtende von eminenter Wichtigkeit ist. Im Falle eines Ereignisses zeigt die Beschilderung entsprechend der neuen, aktuellen Vorschriften entsprechend den Fluchtweg. Ersetzt oder erneuert werden auch ein Teil der Tunneleinrichtungen, wie Brandmeldeanlage, Tunnel- und Brandnotbeleuchtung.
Aus zeitlichen Gründen werden die auf den Banketten angeordnete optische Leiteinrichtung und die Tore in den Querschlägen erst in der zweiten Etappe (Tunnelröhre Richtung Basel, September bis Dezember 2005) ausgeführt. Die Tore stellen eine lüftungstechnische Trennung der beiden Röhren sicher. Damit dies auch schon in der Sommerzeit gewährleistet ist, werden die provisorischen Bautrennwände bis zur zweiten Instandsetzungsetappe belassen.
Aufgrund des aktuellen Arbeitsfortschrittes kann damit gerechnet werden, dass alle geplanten Massnahmen ausgeführt und termingerecht bis zum 1. Juli 2005 abgeschlossen sind.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION
Informationsdienst
Auskunft: Andreas Schneider, Tiefbauamt, Hochleistungsstrassen, Tel. 061 976 87 87
Liestal, 27. Mai 2005
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