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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Tote Fische in der Hinteren Frenke in Reigoldswil


Am Dienstag, 29. Juni 2004 bemerkte ein Passant mehrere tote Fische in der Hinteren Frenke in Reigoldswil. Auf einer Strecke von ca. 150 Metern waren alle Fische verendet. Ursache war eingeleitetes zementhaltiges Wasser.


Am Dienstagmorgen hatte ein Passant gemeldet, dass mehrere tote Fische in der Hinteren Frenke in Reigoldswil liegen. Der aufgebotene Pikett-Dienst des Amtes für Umweltschuitz und Energie hat in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Fischereiaufseher und der Polizei die Ursachenermittlung aufgenommen.


Die Abklärungen ergaben, dass zementhaltiges Wasser von einer Baustelle im Gebiet Weihermatt in Reigoldswil ins Gewässer gelangt war. Aus einem Kanalisationsgraben, in den am Vortag ein Kunststoffrohr eingelegt und einbetoniert worden war, ist mit Zement verunreinigtes Grundawsser auf die angrenzende Wiese abgepumpt worden. Da nur eine geringe Menge des zementhaltigen Wassers versickerte, floss ein grosser Teil über eine Böschung auf die Gemeindestrasse im Oberbiel und gelangte über die Strassenentwässerung in die Hintere Frenke.


Der kantonale Fischereiaufseher hat in der Folge ca. 50 tote Forellen aus dem Gewässer entnommen.


Zur Abklärung des Sachverhalts und allfälliger strafrechtlicher Konsequenzen ist das zuständige Statthalteramt Waldenburg eingeschaltet worden.


BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst


Auskunft:
Hans Wüthich, Amt für Umweltschutz und Energie: Tel 061 - 925 55 29


Liestal, 30. Juni 2004



 

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