Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
| |
A2 Lärmschutz für Diegten
Am Montag, 7. Juni sind auf der A2 zwischen Sissach und Eptingen die Bauarbeiten für den Lärmschutz Diegten aufgenommen worden. Sie dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2004. Der Verkehrsfluss wird dadurch nur in geringem Masse beeinträchtigt.
Aufgrund zahlreicher Klagen von Anwohner/innen aus Diegten wegen der hohen Lärmemissionen von der Autobahn her, hat die zuständige Abteilung Lärmschutz vom Amt für Raumplanung vor einiger Zeit eine umfassende Lärm-Messkampagne durchgeführt. Sowohl Kurz- als auch Langzeitmessungen haben aufgezeigt, dass in Diegten Nord und Süd der Immisionsgrenzwert (IGW) an mehreren Stellen überschritten wurde.
Das Tiefbauamt ist deswegen beauftragt worden, an den bewussten Stellen die entsprechenden Lärmschutzwände anzubringen. Während der Bauarbeiten wird dieser Bereich der Autobahn auf 80 km/h reduziert und der Verkehr zweistreifig versetzt an der Baustelle vorbei geführt.
Die Lärmschutzmassnahmen werden in 4 Abschnitten vorgenommen:
Fahrtrichtung Basel:
Der Lärmschutz Süd/Stammlinie beginnt bei der bestehenden New Jersey-Wand nach der Ausfahrt Diegten und reicht bis zur Einfahrt Diegten. In diesem Abschnitt werden an die bestehende Wand die neuen Lärmschutzelemente montiert. Die neue Lärmschutzwand wird 450 m lang und erhält eine Höhe von 3.50 m.
Der Abschnitt Diegten Süd/Auffahrt umfasst die Verlängerung der bestehenden Lärmschutzwand um rund 100 m in Richtung Hauptstrasse. Die neue Wand erhält mit 3.50 m dieselbe Höhe wie die bestehende Lärmschutzwand. Ebenfalls wird aus Sicherheitsgründen eine ca. 1.20 m hohe New Jersey-Leitmauer erstellt.
Die bestehende Eternitwand in der Etappe Diegten Nord wird demontiert. Auch dieser Abschnitt erhält eine neue New Jersey-Leitmauer. Die neue Wand wird von 3.50 m auf 4.50 m erhöht. Die Wand ist in diesem Abschnitt 476 m lang. Sie wird der bereits bestehenden Lavabetonwand in Form und Farbe angepasst.
Um dem Aufprall eines schweren LKWs widerstehen zu können, ist eine Verankerung der vorfabrizierten New Jersey-Elemente notwendig. Sie werden mittels massiver Stahlträger bis zu 7 m tief im Boden eingelassen. Dieses System kommt ebenfalls im Abschnitt Diegten Nord zur Anwendung. Die Stahlträger werden gerammt, sofern der Baugrund dies zulässt, anderenfalls werden die Träger in vorgebohrten Löchern einbetoniert.
In Fahrtrichtung Bern/Luzern:
In Fahrtrichtung Luzern wird an der Stützmauer die bestehende Absorbtionsverkleidung ergänzt.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Auskunft:
Andreas Schneider, Tiefbauamt, Geschäftsbereich Hochleistungsstrassen 061 976 87 83
Liestal, 8. Juni 2004
Back to Top