Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Aufrichte Holzschnitzelfeuerung im FHKW Liestal
Am Freitagabend, 16. April 2004, begrüsst Regierungsrätin Elsbeth Schneider die Handwerker, Planer und weitere am Bau beteiligte Personen zur Aufrichte der Holzschnitzelfeuerung Fernheizkraftwerk Liestal.
Nach achtmonatiger Bauzeit ist der Rohbau der Holzschnitzelfeuerung im Fernheizkraftwerk Liestal termingerecht fertiggestellt worden. Das Bauwerk mit einer Grundfläche von 27 auf 16 Meter und einer Höhe von 9 Meter ist eine Betonkonstruktion, welche mit einer Holzfassade verkleidet wird.
In der folgenden Woche beginnt die Montage der Anlage. Ein Kran wird die bis 30 Tonnen schweren Apparate über das Dach in die Anlage einbringen. Zu Beginn der Heizperiode im kommenden Herbst wird die Anlage in Betrieb genommen.
Das Fernheizkraftwerk (FHKW) Liestal versorgt zum heutigen Zeitpunkt das Kantonsspital Liestal, die Zentralwäscherei, die Verwaltungsbauten und ca. 100 private Liegenschaften in Liestal, Frenkendorf und Füllinsdorf mit Wärme. Ferner produziert das FHKW Strom für den Eigenbedarf sowie für das Spital, die Zentralwäscherei und für das öffentliche Netz.
Die neue Holzschnitzelfeuerungsanlage wird bei Vollauslastung jährlich 20'000 MWh Wärme produzieren. Dies entspricht einem Drittel der gesamten Wärmeproduktion des FHKW Liestal. Dadurch werden die Primär-Energien Erdgas und Heizöl substituiert. Der Holzschnitzelbedarf (bis 30'000m3 pro Jahr) wird je zur Hälfte aus Wald- und Land-schaftspflege gedeckt. Der Energie-Inhalt entspricht 2 Mio Liter Heizöl. Mit dieser neuen Anlage leistet der Kanton einen wertvollen Beitrag an die Senkung des CO2-Ausstosses gemäss Kyoto-Protokoll.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Auskunft:
Ruedi Vögtli, Amt für Industrielle Betriebe, Bau- und Umweltschutzdirektion, Tel. 061 925 59 61
Liestal, 16. April 2004
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