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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Umfahrung Laufen-Zwingen: Bestvarianten gesucht


In diesen Tagen wird der Startschuss für das Variantenstudium der Umfahrung von Laufen und Zwingen gegeben. In einem wettbewerbsähnlichen Verfahren werden vier unabhängige Projektteams die beste Linienführung suchen. Erste konkrete Resultate sind im Herbst 2004 zu erwarten.


Der Kanton Basel-Landschaft verfolgt das Ziel, die Verkehrsachse Basel - Delémont zu stärken. Beim Strassennetz wurde mit der Eröffnung des Eggfluetunnels ein erster Schritt getan. Im Bereich des Schienenverkehrs ist mit der Einführung des Halbstundentaktes der Regio-S-Bahn ebenfalls eine erste Verbesserung erreicht worden. Mit der Ausarbeitung von Entscheidungsgrundlagen für eine Umfahrung von Laufen und Zwingen erfolgt nun ein weiterer Schritt. Der Kanton kommt damit der im Laufentalvertrag festgehaltenen Verpflichtung nach. Auch die Lärmbelastung im Siedlungsgebiet, die Eröffnung der Transjurane sowie die Forderung nach besserer Erschliessung für die Laufentaler Wirtschaft sind Aspekte, welche zur Forderung nach einer Umfahrung der Hauptsiedlungsgebiete im Laufental beitrugen. Im Herbst des Jahres 2000 bewilligten der Landrat und im Juni 2001 die Stimmberechtigten einen Planungskredit zwecks Erarbeitung von Planungsgrundlagen für eine Umfahrung von Laufen und Zwingen.


Eine Umfahrung von Laufen und Zwingen birgt neben den bereits genannten positiven Effekten auch die Gefahr von unerwünschten Einflüssen auf Natur und Landschaft. Das Hauptziel des gegenwärtig anlaufenden Variantenstudiums ist es folglich, eine für alle Beteiligten und Betroffenen optimale Linienführung für eine Umfahrungsstrasse zu finden. In einem Präqualifikationsverfahren wurden für das Variantenstudium vier verschiedene Planergemeinschaften ausgewählt. Die Aufgabe dieser Projektteams besteht in einer ersten Phase darin, alle denkbaren Varianten für eine Umfahrung zu betrachten. In einem zweistufigen Verfahren sollen die Varianten vorerst auf drei und schliesslich auf eine pro Team reduziert werden. Der Konkretisierungsgrad nimmt mit abnehmender Anzahl Varianten zu, so dass am Ende der Planungsphase vier sogenannte ‚Bestvarianten' vorliegen. In einem nächsten Schritt wird ein unabhängiges Ingenieurbüro mit einem fundierten Evaluationsverfahren die beste Lösung aus den vier ‚Bestvarianten' ermitteln. Diese soll in der Folge bis zur Stufe "Generelles Projekt" weiterbearbeitet werden.


Die Projektleitung liegt beim Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft. Sechs betroffene Laufentaler Gemeinden sowie verschiedene Fachstellen der Kantone Basel-Landschaft und Solothurn begleiten den Planungsprozess.


BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst


Weitere Auskünfte:
Alain Aschwanden, Tiefbauamt Basel-Landschaft, Tel. 061 / 925 54 53


Liestal, 17. Februar 2004


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