Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
| |
Gesetzeskonforme Nutzung des Admes-Areals, Pratteln
Die Bau- und Umweltschutzdirektion prüft zur Zeit in Absprache mit der Gemeinde Pratteln und der Liegenschaftseigentümerin rechtliche Schritte, um nicht bewilligte Tätigkeiten und Aktivitäten auf dem Admes-Areal in Pratteln zu unterbinden.
Eine Überprüfung des Admes-Areals in Pratteln durch die kantonalen Behörden und die Gemeinde Pratteln im Beisein der Liegenschaftseigentümerin hat ergeben, dass auf diesem Areal diverse nicht bewilligte Tätigkeiten und Aktivitäten statt finden, die beanstandet werden müssen. Durch diese Aktivitäten auf dem Admes-Areal wird der unbefestigte Boden verschmutzt, wodurch eine Gefährdung des Grundwassers erfolgt. Auch der Brandschutz kann unter den momentanen Voraussetzungen nicht gewährleistet werden. Schliesslich ist das heutige Erscheinungsbild des Admes-Areals, insbesondere für die Bewohner der östlich gelegenen Mehrfamilienhäuser eine Belastung. In einem konstruktiven Gespräch hat auch die Vertretung der Liegenschaftseigentümerin die unhaltbaren Zustände bestätigt und sich bereit erklärt Massnahmen zu ergreifen, um die ungesetzlichen Zustände zu beheben.
Über Jahre wurde die Liegenschaftsverwaltung durch den Kanton und die Gemeinde angehalten dafür zu sorgen, dass eine geordnete und gesetzeskonforme Nutzung dieses Areals gewährleistet ist. Die angeordneten Massnahmen wurden stets umgesetzt. Nicht verhindert werden konnte, dass durch neue Nutzer immer wieder ungesetzliche Tätigkeiten und Aktivitäten ausgeübt wurden. Aufgrund der gegenwärtigen Situation prüft die Bau- und Umweltschutzdirektion die Ergreifung von rechtlichen Schritten, insbesondere auf dem Verfügungsweg. Damit sollen ungesetzliche Zustände wie die Gefährdung von Grundwasser, unbewilligte und nicht bewilligungsfähige Bauten und Tätigkeiten auf diesem Areal möglichst rasch beseitigt werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Auskunft durch:
Alberto Isenburg Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, Tel: 061 925 55 01
Liestal, 16. Oktober 2002