Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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"mir stinkts!"
Durch verbotene Abfallfeuer werden in der Schweiz mittlerweile mehr als doppelt so viele Giftstoffe freigesetzt, wie durch sämtliche Sonderabfall- oder Kehrichtverbrennungsanlagen. Das Lufthygieneamt beider Basel führt aus diesem Grund die bereits in der letzten Heizsaison begonnene Kampagne mit dem Thema: Feuern im Freien, weiter.
| Es gibt immer noch Personen, welche zur Entsorgung von verschiedenen brennbaren Materialien, wie: Abfallholz, Papier, Verpackungsmaterialien aus Karton und Kunststoffen oder nassen organischen Abfällen ein qualmendes Abfallfeuer entzünden ohne zu bedenken, dass die entstehenden Abgase für die Umwelt, die Nachbarschaft und nicht zuletzt auch für die eigene Gesundheit sehr schädlich sind. Durch diese verbotene Form der Abfallentsorgung werden rund 1000-mal mehr Giftstoffe freigesetzt als bei der regulären Entsorgung in einer Kehrichtverbrennungsanlage. |
Aus diesem Grund wird das Lufthygieneamt beider Basel, die über den vergangenen Winter lancierte Aufklärungskampagne gegen die Abfallverbrennung im heimischen Ofen auf das Thema: Feuern im Freien, ausweiten. Dabei soll die Bevölkerung über die Auswirkungen dieser Art der Entsorgung von Abfällen informiert und sensibilisiert werden.Um die Botschaft in der Bevölkerung bekannt zu machen, wird mit dem Slogan: "mir stinkts!" aus der Sicht eines betroffenen Kindes zum Überdenken der eigenen Verhaltensweise aufgefordert.
Grosse Unkenntnis bei der Verbrennung von Abfall besteht nach wie vor beim Holz, speziell beim Verpackungs- und Bauholz (Paletten, Kisten, Balken, Bretter). Mit blossem Auge ist hierbei nicht zu erkennen, dass dieses Holz mit giftigem Material behandelt worden ist und aus diesem Grund nur in einer speziell dafür bewilligten und mit einer Abgasreinigung versehenen Anlage verbrannt werden darf.
Für die Kampagne wurden Plakate und Broschüren gestaltet, mit welchen über Gärtnereien, Familiengartenvereine, Campingplätze und Gemeinden die Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger gebracht werden soll. Unter der Adresse www.basler-luft.ch können weitergehende Informationen abgerufen, Fragen gestellt und bei Interesse auch eine Broschüre bestellt werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Weitere Auskünfte:
Roberto Mona, Leiter Lufthygieneamt beider Basel, Tel. 061 - 925 56 16
Ulrich Ohnmacht, Lufthygieneamt beider Basel, Tel. 061 - 925 61 49
www.basler-luft.ch
Liestal, 24. Juli 2002