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Medieninfos BUD

Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion

 

Abfallmengen konstant - Verminderung bleibt wichtiges Ziel


Im Kanton Basel-Landschaft sind im Jahr 2001 durchschnittlich 313 kg Siedlungsabfälle pro Person angefallen, von denen rund 43 % verwertet wurden (ohne Grünabfälle). Beim Hauskehricht und Sperrgut blieb die Menge gegenüber dem Vorjahr mit 180 kg pro Kopf unverändert. Anders als in den Vorjahren ergab sich aber auch bei den Wertstoffen insgesamt keine Mengenzunahme mehr.


Nach einer leichten Steigerung in den Vorjahren verharrte die Menge an Hauskehricht und Sperrgut im Jahr 2001 auf dem Vorjahresniveau von 180 kg pro Person. Bei den von den Gemeinden gesammelten Wertstoffen (ohne Grünabfälle) ergab sich sogar ein leichter Rückgang um 1 kg auf 134 kg/Person und Jahr. Damit liegt die Verwertungsrate mit knapp 43 % noch immer recht hoch, hat aber offenbar ohne zusätzliche Massnahmen eine gewisse Sättigungsgrenze erreicht. In diesen Zahlen nicht berücksichtigt sind die Grünabfälle (dezentrale/zentrale Kompostierung) sowie die Wertstoffe, die über den Detailhandel separat erfasst werden (PET, Alu-Dosen, usw.).


Bei den einzelnen Wertstoffen ergeben sich recht unterschiedliche Trends:


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Altpapier: Abnahme um gut 2.3 % auf eine Menge von 85 kg pro Person und Jahr. Der Rückgang dürfte mit der gesamtschweizerischen Reduktion des Papierverbrauchs im Jahr 2001 in Zusammenhang stehen.

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Altglas: Zunahme um knapp 3 % auf einen Höchstwert von 35 kg pro Person und Jahr.

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Weissblech und übrige Metalle: Abnahme um 10 % auf 1.8 kg/Person und Jahr beim Weissblech; parallel dazu Reduktion der Sammelmenge bei den übrigen Metallen um 1,6 % auf 6 kg.

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Textilien: Pro Person und Jahr wurden 5.5 kg gesammelt, etwa 7% weniger als im Vorjahr.

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Grünabfälle: Die auf regionalen Kompostieranlagen verwertete Menge aus den Gemeinden hat um 3,5% abgenommen (noch gut 27 kg Grünabfälle pro Person und Jahr). Daneben wurden mit Hilfe der Gemeinden mehrere tausend Tonnen Grünabfälle gehäckselt und dezentral kompostiert.

Die Zahlen zeigen, dass sich die Abfalltrennung in den Haushalten gut etabliert hat. Gleichzeitig hat die Studie des Bundesamtes für Umwelt, Wald Und Landschaft (BUWAL) über die Abfallzusammensetzung 2001/2002 deutlich gemacht, dass nach wie vor ein beachtlicher Teil des Inhaltes von Kehrichtsäcken verwertet werden könnte (z.B. von den rund 25 % organischen Abfällen).


Daneben müssen auch die Anstrengungen zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bei Bevölkerung und Betrieben verstärkt werden, da heute noch viele wertvolle Stoffe nach kurzer Nutzungsdauer im Abfall landen.


Liestal, 18. Juli 2002


BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst


Für weitere Auskünfte zur Abfallstatistik:
Amt für Umweltschutz und Energie, Fachstelle Abfall, Frau A. Spinnler oder Herr A. Rohrbach (Tel. 061 925 55 05)


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