Medieninformation der Bau- und Umweltschutzdirektion | |
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Tagbruch im Chienbergtunnel in Sissach
In der vergangenen Nacht hat sich etwa bei Tunnelmeter 1100, d.h. rund 70 m östlich der Rheinfelderstrasse ein sogenannter Tagbruch ereignet. Dabei ist in der Übergangszone zwischen der Lockergesteinszone und der eigentlichen Felszone Material in den Tunnel abgerutscht und hat an der Oberfläche einen Krater von gut 20 Meter Durchmesser hinterlassen. Das Ereignis erfolgte für alle Verantwortlichen völlig überraschend.
Glücklicherweise kamen keine Leute zu Schaden. Hingegen hat es einen Bagger und ein Bohrgerät teilweise verschüttet.
Die genaue Ursache ist zur Zeit noch nicht bekannt. Es kann aber klar festgehalten werden, dass es sich um ein lokales geologisches Ereignis an einer heiklen Stelle handelt und für die Umgebung, insbesondere die Liegenschaften am Sonnhaldenweg keine Gefahr besteht. Die kurzfristig gemachten Messungen an der Oberfläche haben ergeben, dass bis inklusive Rheinfelderstrasse keine Bewegungen zu verzeichnen sind.
Als erste Schritte stehen nun Sicherung und Konsolidierung an. Die Einbruchstelle ist abgesperrt und wird während 24 Stunden beobachtet. Zur Zeit sind die Verantwortlichen daran, die Sicherungsmassnahmen zu beraten, welche vorzukehren sind, bevor mit den weiteren Arbeiten in diesem Bereich begonnen wird. Die Betonierarbeiten im Tunnel werden natürlich durch das Ereignis aufgehalten, sodass eine Verzögerung der Bauarbeiten von mehreren Monaten entsteht. Ob sich diese Verzögerung auf den Endtermin auswirkt, kann man zur Zeit noch nicht sagen.
Weitere Auskünfte:
Alfred Zahler und Manfred Rauter, Tiefbauamt, Tel. 061 925'54'84
1. Februar 2002