Prävention und Tipps |
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"Facebook, Netlog und Co.: Aber sicher!"
Schutz vor Einbruch
Häusliche Gewalt
Gemeinsam für die Sicherheit
Täter Mann - Opfer Kind
Tatort Schweiz
Die Entwicklung der Kriminalität im vergangenen Jahrzehnt lässt sich anhand der in der "Polizeilichen Kriminalstatistik der Schweiz" (PKS) erfassten Straftaten verfolgen. |
In den letzten 10 Jahren hat sich die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Straftaten in den einzelnen Deliktskategorien sehr unterschiedlich entwickelt. Es ist allgemein bekannt, dass das Kriminalitätsbild der Eigentums- und Vermögensdelikte, hauptsächlich von Diebstahl, Einbruch- und Fahrzeugdiebstahl, geprägt wird. Allein diese drei Kategorien machen rund 90 Prozent aller in der Schweiz verübten Straftaten aus (ca. 300 000 Fälle pro Jahr). Viele dieser Straftaten sind teilweise auf Unvorsichtigkeit zurückzuführen. Sie könnten mit einfachen präventiven Massnahmen verhindert oder zumindest erschwert werden.
Schweizerische Verbrechensprävention
Die Schweizerische Koordinationsstelle für Verbrechensprävention (SKVP) ist eine Fach- und Koordinationsstelle der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren. Zweck ist die Entwicklung und Gestaltung von Kampagnen und Projekten zur Kriminalprävention. Zusammen mit den Polizeiorganisationen in der Schweiz und weiteren Partnerorganisationen werden themenbezogene Kampagnen wie beispielsweise "Gemeinsam gegen Gewalt" (1999/2000) oder "Gegen den Anlagebetrug" (2001) realisiert. |
Das Projektteam der SKVP hat im Herbst 2002 die neuste Kampagne "Vorsicht Diebe!" lanciert. Im Jahr 2003 startet die Kampagne "Häusliche Gewalt". Operativ werden die Aufgaben der SKVP mit Sitz in Neuenburg wahrgenommen.
Eine weitere Aufgabe der SKVP ist das Ausarbeiten von diversen Broschüren wie z.B der "Polizeiliche Sicherheitsratgeber", "Gemeinsam gegen Gewalt", "Drogen Nein Danke", "Sicherheit im Alter" und "Einbruch - nicht bei mir!" etc.
Prospekte und Broschüren der Polizei BL
Einbruch - elektronische Sicherung
Eine Einbruchmeldeanlage ist eine von vielen Möglichkeiten, um einen Einbruchdiebstahl zu erschweren. Alarmanlagen schützen nicht im eigentlichen Sinne, sondern bemerken eine Zustandsänderung und reagieren auf diese mit örtlichen Sirenen/Blitzlicht und/oder durch automatische Anzeige bei einer angeschlossenen Alarmempfangszentrale.
Infolge der optisch/akustischen Signalgeber soll die Täterschaft bei ihrem Vorhaben verunsichert und in die Flucht getrieben werden, bzw. sollen Nachbarn/Passanten auf die kriminelle Handlung aufmerksam gemacht werden.
Die Frage einer allfälligen Alarmüberwachung sollte aus Kosten- und Konzeptgründen wenn immer möglich schon bei der Planung eines Bauvorhabens (Neubau/Umbau) diskutiert werden. In der Bauphase können die erforderlichen Vorbereitungen für die spätere Nachrüstung getroffen werden, wie z.B. Verlegung der Leerrohre für die Unterputzleitungen, Anpassungen an den Fenstern und Türen für die Öffnungskontakte, Elektroanschlüsse für die Alarmzentrale und das Übermittlungsgerät.
Selbst wenn die Anschaffung einer Alarmanlage nicht immer Priorität hat, empfiehlt es sich, durch eine anerkannte Fachfirma ein den Bedürfnissen entsprechendes Anlagenkonzept zu erarbeiten.
Beispiel einer Schwerpunktsicherung im Wohnbereich:

Alarmüberwachung | |
1 | Standort der Alarmzentrale im Abstellraum |
2 | Anlagenbedienung, z.B. Codewähler oder Schlüsselschalter |
3 | Notruftaster im Bereich der Haustüre und Elternschlafzimmer |
4 | Infrarot-Passivmelder im Wohnzimmer, Korridor, Schlafzimmer |
"Stern" | Sirenenkasten/Blitzleuchte sabotagegeschützt an Hausfassade |
Mechanischer Schutz | |
5 | Sire Ziergitter am Badezimmer, WC-Fenster u. Waschküchenfenster |
6 | Gitterroste der Keller-Lichtschächte gegen Abheben gesichert |
7 | Mehrriegelschloss oder Zusatzschlösser bei Kellerausgang |
Einbruchdiebstahl
So dringen Einbrecher in Wohnungen und Häuser ein:
- | Sie gelangen durch offene Kellerfenster und Lichtschächte ins Hausinnere. |
- | Sie klettern auf leicht erreichbare Balkone (Hochparterre), Terrassen und Dächer. |
- | Sie dringen durch ungenügend gesicherte Nebeneingänge (Keller-/ Waschküchentüren, Garagen) ein. |
- | Sie brechen ungenügend abgesicherte Wohnungs- und Haustüren auf. |
- | Sie schlagen die Glasfüllungen der Fenster und Balkontüren ein. |
- | Sie nützen jede Gelegenheit aus, vor allem das unvorsichtige Verhalten der Bewohner (offene/schräggestellte Fenster und Fenstertüren). |
Beratungsstelle der Polizei Basel-Landschaft
Die Polizei Basel-Landschaft führt seit 1978 eine Beratungsstelle für Verbrechensprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und erst noch kostenlos über Einbruchschutz informieren lassen. Pro Jahr werden durch diesen Dienstleistungsservice der Polizei Basel-Landschaft etwa 200 bis 250 Beratungen gemacht.
Je nach Objekt und spezieller Situation geht der Spezialist des Dienstes Öffentlichkeitsarbeit/Prävention vor Ort, und macht die Bürgerinnen und Bürger auf die Schwachstellen in ihrer Wohnung oder ihrem Eigenheim aufmerksam. Sicherheitsberatungen über den Einbruchschutz werden nach telefonischer Terminvereinbarung auch im speziellen Präventionsraum im Polizeihauptsitz "Gutsmatte", an der Rheinstrasse 25 in Liestal vorgenommen.
Tatsache ist, dass mit einfachen geeigneten Massnahmen und durch richtiges Verhalten das Einbruchrisiko entscheidend vermindert werden kann.
Jede Polizistin und jeder Polizist muss sich mit dem Thema Einbruchschutz befassen und in der Lage sein, eine einfache Sicherheitsberatung am Telefon, am Schalter oder sogar vor Ort zu machen. Wertvolle Hilfsmittel dabei sind die vorhandenen polizeilichen Informationsbroschüren wie z.B. der "Polizeiliche Sicherheitsratgeber" sowie "Einbruch - nicht bei mir!".
Die polizeilichen Informationsbroschüren sind kostenlos auf allen Polizeistützpunkten und Polizeiposten im Kanton Basel-Landschaft zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhältlich.
Prospekte und Broschüren der Polizei BL
Polizei Basel-Landschaft, Öffentlichkeitsarbeit/Prävention, CH-4410 Liestal, Rheinstrasse 25,
Beratungsstelle für Verbrechensprävention, Hanspeter Rudin, Telefon 061 553 30 61
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