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Seit dem 20. Dezember 2007 ist das neue Verfahren für Südlandungen am EuroAirport in Betrieb - das Instrumentenlandesystem für die Piste 33 (ILS 33). Das ILS 33 ersetzt die bisherigen Sichtanflüge von Süden Am EuroAirport landen die Flugzeuge grundsätzlich von Norden und starten nach Süden oder nach Westen. Bei Nordwind muss aus Sicherheitsgründen in umgekehrter Richtung gelandet und gestartet werden (in Anwendung des weltweit gültigen Grundsatzes „Starten und Landen gegen den Wind"). Weil die Pistenrichtung windabhängig ist, kann der Südlandeanteil erheblich schwanken und betrug in den vergangenen Jahren zwischen 4 und 8.3% pro Jahr. In einzelnen Monaten wurden über 20% erreicht. Bis Ende 2007 wurden Südlandungen im Sichtflug (auf der Abbildung unten: gelb) abgewickelt. D.h. die Pilotinnen und Piloten landeten ihre Maschine auf Sicht und ohne Leitstrahl. Weil der Sichtanflug kein Präzisionsverfahren ist, war die Streuung der Flugzeuge gross. Das bisherige Sichtanflugverfahren wurde durch das ILS 33 ersetzt (auf der Abbildung unten: grün). Neu drehen die Flugzeuge im Raum Balsthal auf die Pistenachse ein und beginnen nach Empfang des Leitstrahls mit dem gleichmässigen Sinkflug. Die Flugzeuge landen in exakter Verlängerung der Piste von Süden. Gelb markiert das frühere Verfahren auf Sicht (in einem Bogen über das Sundgau, Schönenbuch und Allschwil, teilweise auch Binningen). Grün markiert das neue Verfahren via ILS 33. In jeweils hellerer Farbe sind die Zonen markiert, welche mit unter 1'000 M.ü.M überflogen werden. |