Die 2005 fertig erstellte Gefahrenhinweiskarte Basel-Landschaft zeigt mögliche Gefährdungen durch gravitative Naturgefahren wie Sturzprozesse (z.B. Steinschlag), Rutschprozesse (z.B. Hangrutsch) und Wasserprozesse (z.B. Überflutung) auf. Die Gefahrenhinweiskarte ist jedoch nicht parzellengenau und sie macht keine Aussagen zur Intensität oder zur Häufigkeit einer Naturgefahr. Aus der Karte kann also keine konkrete Gefährdung, sondern einzig ein Gefährdungsverdacht abgeleitet werden. Detaillierte Aussagen sind erst mit den Naturgefahrenkarten möglich, die seit Ende 2011 für sämtliche Baselbieter Gemeinden vorliegen.
Mit der Gefahrenhinweiskarte halten die Behörden jedoch ein wichtiges Planungsinstrument in der Hand, mit dem sich mögliche Konfliktstellen erkennen lassen. Den Behörden obliegt es, die Erkenntnisse aus der Gefahrenhinweiskarte weiter zu vertiefen und die Ergebnisse in der Nutzungsplanung umzusetzen.
Die Gefahrenhinweiskarte wurde durch die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung und den Bund finanziert. Die raumplanerische Umsetzung erfolgt durch die Bau- und Umweltschutzdirektion sowie durch die Gemeinden. Den Gemeinden wurde die Gefahrenhinweiskarte im Juni 2006 zusammen mit einem Merkblatt abgegeben.
> Merkblatt zur Gefahrenhinweiskarte BL (Ansicht A4)
> Merkblatt zur Gefahrenhinweiskarte BL (Druckversion A3)
Die Gefahrenhinweiskarte kann zum Preis von CHF 200.- pro Dossier bezogen werden bei:
Basellandschaftliche Gebäudeversicherung
Gräubernstrasse 18
4410 Liestal
061 927 11 11
Hier kann das Dossier auf Voranmeldung auch eingesehen werden.
Im Internet ist die Gefahrenhinweiskarte unter www.geo.bl.ch einsehbar. Bitte beachten Sie, dass die Inhalte der Gefahrenhinweiskarte erst ab einem Masstab 1:10'000 oder kleiner dargestellt werden.
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