Ortsgeschichte: Rothenfluh ist der letzte Rest eines Konglomerates von vier bis sieben frühmittelalterlichen Weilern: Loglingen, Hendschikon, Söllickken, Werlickhen, Hohlwingen, Gastwingen und Werdlingen. 1196 hiess der Ort Rotenfluo oder Ober- und Niederrothenfluh. Während die meisten dieser alten Weiler verödeten, entwickelte sich Loglingen zur heutigen Dorfsiedlung. Meierhof und Mühle gehörten im 12. Jahrhundert dem Domstift Basel, das damit die Thiersteiner belehnte; Hendschikon oder Niederrothenfluh gehörte erst den Hombergern und dann den Habsburgern. Im 15. Jahrhundert besass die Familie Münch von Münchenstein beide Siedlungen. Nachdem Basel das thiersteinische Lehen erworben hatte, trat 1545 auch die Familie Münch alle Rechte an die Stadt ab. Das Dorf kam zum Farnsburger Amt, in der Helvetik zum Distrikt Gelterkinden und 1803 zum Bezirk Sissach. Ursprünglich bestand in Oberrothenfluh die Pfarrei St. Stephan und in Niederrothenfluh die Pfarrei St. Georg. Ende des 13. Jahrhunderts wurden die Kirchgemeinden vereinigt. Vgl. auch Chronik |