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Anstelle von Freiheitsstrafen mit einer Dauer von bis zu 180 Tagen kann das Gericht mit Zustimmung der verurteilten Person gemeinnützige Arbeit anordnen (Art. 37 - 39 StGB). Die gemeinnützige Arbeit stellt eine selbstständige gerichtliche Sanktionsart dar. Es werden maximal 720 Stunden zum Vollzug angeordnet. Geldstrafen können in der Form von gemeinnütziger Arbeit geleistet werden, sofern das Gericht auf Antrag der verurteilten Person die gemeinnützige Arbeit angeordnet hat. Mittels gemeinnütziger Arbeit können auch Bussen abverdient werden. Die gemeinnützige Arbeit wird in einer sozialen Institution geleistet, die Gewährung einer bedingten Entlassung ist nicht möglich. Beispiele sind:
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Gemeinnützige Arbeit |