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JODER von Binningen
In Rot, belegt mit einem silbernen Balken, darin ein blaues Krummschwert. Erhalten von Christof Joder, Biel-Benken Schliffscheibe in der Sammlung Staehelin-Paravicini, Basel Der Familienname Joder ist schweizerisch-alemannischen Ursprungs. Im "Historisch-Biographischen Lexikon der Schweiz" findet man unter Joder: "Sehr alt eingesessenes Geschlecht von Steffisburg, Kanton Bern (abgeleitet von Theodul) von dem auch ein schon 1751 ausgewanderter Zweig in den Vereinigten Staaten (Yoder) blüht." In einem Steuerverzeichnis vom Jahre 1389 (aufbewahrt im Staatsarchiv Bern) wird in Huttwil die Familie Ueli Joder und die Familie seines Sohnes Heini Joder als eine der höchstbesteuerten Familien erwähnt. Die Joder waren Bauern und Viehzüchter, sie betrieben aber auch Gerbereien, Mühlen und Brennereien. Einige waren auch in der Verwaltung tätig. So wird beispielsweise Jost Joder als Statthalter an der Lauenen vor Thun erwähnt. Gemeindevorsteher von Steffisburg war von 1727 bis 1730 Hans Joder. Der Bischof Sankt Joder hat im Rhonetal im Wallis ein Weingut hinterlassen. St. Joder ist im Wallis als Schutzpatron der Weinbauern bekannt. Er soll die geplagten Walliser Weinbauern durch ein Wunder vor einer Missernte bewahrt haben |
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