Aus der Regierungsrats-Sitzung vom 6. Januar 1998
Allgemeine Auskunft erteilt Tel. 061 / 925 50 02
Erfolgreiche Fernwärme Liestal
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Erfolgreiche Fernwärme Liestal
In einem Zwischenbericht an den Landrat zur Erweiterung der Fernwärme Liestal hält der Regierungsrat fest, dass durch den Anschluss von 67 zusätzlichen Wärmebezügern von 1995 bis Mitte 1997 die Leistung um 33,4 Prozent erhöht werden konnte. Zur Gewährleistung der Versorgungsssicherheit soll die gesamte Anschlussleistung auf 33000 Kilowatt begrenzt werden, das heisst, die freie Kapazität, die noch verkauft werden kann, beträgt noch rund 20 Prozent. Mit den im Fernheizkraftwerk Liestal installierten vier Heizkesseln und drei Blockheizraftwerk-Einheiten (BHKW) konnte die verlangte Wärme ohne Unterbruch jederzeit sichergestellt werden. Durch die seit 1995 in Betrieb stehenden BHKWs wird zusätzlich Strom produziert.
Die bezogene Jahres-Wärmemenge - also die verkaufte Energie - stieg vom Jahr 1994 bis zum Jahr 1996 um 60 Prozent auf 41462 MWh an. Darin eingeschlossen ist der 1994 in Betrieb genommene Anschluss der Fabrikliegenschaft Schild AG. Die bezogene Jahresenergiemenge 1997 wird sich gegenüber dem Jahr 1996 wiederum erhöhen.
Erhöhte hat sich auch der Energieeinsatz, also die zugeführte Energiemenge. Zwischen 1994 und 1996 stieg der Gesamtenergieeinsatz um fast 50 Prozent, der Energiebezug um fast 60 Prozent. Daraus resultiert eine Erhöhung des Anlagewirkungsgrades um beachtliche 6,3 auf 84,4 Prozent.
Ein Rückgang ist bei der Deponiegasmenge festzustellen - dieses hat in der Verwendung Priorität. Abklärungen haben ergeben, dass dieser Rückgang auf allen Deponien zu beobachten ist und vermutlich davon herrührt, dass mit dem Trennen der Abfälle wesentlich weniger organische Anteile auf Deponien gelangen. Seit Mai 1996 ist jedoch keine weitere Abnahme mehr zu verzeichnen. Der Regierungsrat sieht nun die schon in der Landratsvorlage von 1991 erwähnte Nachrüstung des Fernheizwerkes vor. Für Sommer 1998 ist mit der entsprechenden Baukreditvorlage an das Parlament zu rechnen, und bis zum Jahre 2000 sollen diese Aufgaben abgeschlossen sein.
Auskünfte: Robert Puhm, Amt für Industrielle Betriebe, Tel. 061 925 59 60
Der Regierungsrat nahm von einem Rücktritt Kenntnis und wählte Dr. med. Werner Estlinbaum, Basel, als Leitender Arzt für Kardiologie der Medizinischen Universitätsklinik des Kantonsspitals Liestal.
Wir wünschen allen Empfängerinnen und Empfängern des Medienbulletins ein gutes neues Jahr.
Landeskanzlei
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