Medienmitteilung des Regierungsrats Basel-Landschaft vom 20. März 2003


Allgemeine Auskunft erteilt Alex Achermann, 2. Landschreiber: Tel. 061 / 925 50 02 email


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Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft zum Kriegsausbruch im Irak

Mit Bestürzung nimmt die Regierung des Kantons Basel-Landschaft zur Kenntnis, dass der Krieg im Irak zur traurigen Realität geworden ist. Der Regierungsrat fühlt sich in seiner Haltung getragen vom Baselbieter Volk und seinen Behörden.


Wir wissen, dass unser Kanton im weltpolitischen Geschehen keine Rolle spielt. Das hindert uns aber nicht daran, unsere Stimme zu erheben: Die internationale Staatengemeinschaft hat sich mit der UNO ein Gremium geschaffen, dessen Instrumente zur friedlichen Beilegung des Konflikts noch nicht ausgeschöpft worden sind. Kriege sind keine Lösungen, sie hinterlassen unzählige Opfer und unermessliches Leid.


Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft unterstützt die vielen Schülerinnen und Schüler, die heute Morgen ihrer Besorgnis über den Krieg in friedlichen Demonstrationen Ausdruck verliehen haben. Es erfüllt uns mit Zuversicht, dass sich unsere Jugend vereint und ihrer Meinung klar und deutlich Ausdruck verleiht.


Heute Abend ist zu einer grossen Demonstration in Basel aufgerufen. Der Regierungsrat Baselland befindet sich jedoch zu diesem Zeitpunkt in corpore zu einer schon seit geraumer Zeit vereinbarten Sitzung in Bern. Wir bekunden unsere Solidarität mit der Bevölkerung der Region und mit den Menschen, die von diesem Krieg betroffen sind.


Auskünfte:
Regierungspräsidentin Elsbeth Schneider-Kenel, Kontakt via Barbara Umiker, 061 925 61 65


Liestal, 20. März 2003


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