Aus der Regierungsrats-Sitzung vom 14. August 2001


Allgemeine Auskunft erteilt Alex Achermann, 2. Landschreiber: Tel. 061 / 925 50 02 email



 

Schweizerische Gesundheitsbefragung; Schüler- und Schülerinnenbefragung

Grenzüberschreitendes Fischen in der Birs


Erwahrungen


Genehmigung von Gemeindebeschlüssen


Wahl




Mitteilungen / Medieninformationen (Übersicht)



 

Schweizerische Gesundheitsbefragung; Schüler- und Schülerinnenbefragung

Im Jahr 2002 führt das Bundesamt für Statistik nach 1992 und 1997 zum dritten Mal eine gesamtschweizerische Gesundheitsbefragung durch. Die Befragung soll u.a. Aufschlüsse geben über den physischen und psychischen Gesundheitszustand der Schweizer Bevölkerung, über gesundheitsrelevante Verhaltensweisen, Einstellungen zu Gesundheitsfragen, berufliche und soziale Lebensbedingungen, Versicherungsverhältnisse usw.


Parallel dazu führt die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Befragung von Schülerinnen und Schülern im Alter von 11 bis 16 Jahren durch. Diese Erhebung soll Anhaltspunkte liefern zum allgemeinen Gesundheitszustand und zum Wohlbefinden der Jugendlichen, zu Sport und Freizeitverhalten, Ernährungsgewohnheiten, Substanzgebrauch und Sexualverhalten.


Bei beiden Befragungen ist die auf den Kanton Basel-Landschaft entfallende Stichprobe zahlenmässig zu klein, um bezogen auf den Kanton zuverlässige und aussagekräftige Ergebnisse zu gewinnen. Der Regierungsrat hat sich deshalb entschlossen, auf das Angebot des Bundes einzugehen und bei beiden Befragungen den für unseren Kanton vorgesehenen Stichprobenumfang zu erweitern. Im Rahmen der Gesundheitsbefragung sollen im Baselbiet 1'000 Personen interviewt werden, bei der Schüler- und Schülerinnenbefragung 74 Schulklassen. Dadurch wird es möglich sein, auch für den Kanton Basel-Landschaft repräsentative Ergebnisse zu erzielen und eine gute Analysebasis für spezifische kantonale Auswertungen zu schaffen. Die Erkenntnisse aus den beiden Befragungen sollen anschliessend in die Planung der Gesundheitsversorgung sowie in die Prioritätensetzung bei Gesundheitsförderung und Prävention einfliessen.


Die aus der Erhöhung der kantonalen Stichprobenzahl entstehenden Mehrkosten werden aus dem Budget der kantonalen Gesundheitsförderung bestritten.


Auskünfte: Dr. med. Dominik Schorr, Kantonsarzt BL, Tel. 061 925 59 10




Grenzüberschreitendes Fischen in der Birs


Der Regierungsrat hat einer Vereinbarung mit dem Kanton Basel-Stadt zugestimmt, die den Fischereiverbänden von Basel-Stadt und Basel-Landschaft in der Birs im Abschnitt Häfeli-Wuhr bis zur Birsmündung das grenzüberschreitende Fischen ermöglichen soll. Die Vereinbarung geht auf einen Anstoss der beiden kantonalen Fischereiverbände zurück, die mit dieser gemeinsamen Lösung eine einheitliche Besatzpolitik anstreben und insbesondere einen Überbesatz verhindern wollen.


Auskünfte: August Lander, Jagd- und Fischereiverwalter BL, Telefon 925 56 12




Erwahrungen


Der Regierungsrat erwahrte die Wahl von Doris Blattner, Sissach, als Präsidentin des Bezirksgerichts Sissach (65%) und als Präsidentin des Bezirksgerichts Gelterkinden (35%) für den Rest der laufenden Amtsperiode bis 31. März 2002 sowie die Wahl von Antonio Maggio-Häusermann, Laufen, als Richter des Bezirksgerichts Laufen für den Rest der laufenden Amtsperiode bis 31. März 2002.




Genehmigung von Gemeindebeschlüssen


Der Regierungsrat hat genehmigt:


- den von der Einwohnergemeindeversammlung Arlesheim beschlossene Waldbaulinienplan "Birsweg, Parzelle 2617";


- die vom Gemeinderat Schönenbuch beschlossene Änderung von Art. 23 Abs. 1 des Zonenreglementes Siedlung;


- die vom Einwohnerrat Pratteln beschlossene Mutation von § 17 des Baureglementes von 1925;


- sowie die von der Einwohnergemeindeversammlung Zwingen beschlossene Waldbaulinie im Bau- und Strassenlinienplan "Kugelweg (nordöstlicher Abschnitt) und die Mutation zum BSP Leimertsgarten, Hart, Spitzacker und Galgenacker, bzw. die Mutation zum Überbauungsplan Hinter Hart".




Wahl


Der Regierungsrat wählte Fritz Altorfer, Basel, in die Kommission zur Beurteilung von Risikoermittlungen.


Landeskanzlei


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