Mitteilungen des Regierungsrates vom 3. März 2000


Allgemeine Auskunft erteilt Alex Achermann, 2. Landschreiber: Tel. 061 / 925 50 02 email



 

Mitteilungen / Medieninformationen (Übersicht)

 

100'000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Unwetteropfer im südlichen Afrika

Der Regierungsrat bewilligt 100'000 Franken aus dem Lotteriefonds als Soforthilfe für die unwettergeschädigte Bevölkerung in Mosambik und Simbabwe. Das Geld geht an das Schweizerische Rote Kreuz und ist für die Beschaffung von Zelten und für den Transport von Hilfsgütern bestimmt.


Die Stürme und anhaltenden schweren Regenfälle im südlichen Afrika verursachen vor allem in Mosambik, Swasiland und Simbabwe grosse Not für die Bevölkerung. Insbesondere im Gebiet der Flüsse Limpopo und Save im Süden Mosambiks ist die Lage dramatisch und unmittelbar lebensbedrohend. Bereits sind hunderttausende Menschen obdachlos. Die landwirtschaftlichen Verluste und Schäden an der Infrastruktur sind immens. Die Evakuation der bedrohten Bevölkerung und die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nur per Helikopter möglich, was die Kosten der Hilfsoperationen erheblich erhöht. Mit Mosambik und Swasiland sind ausgesprochen arme Länder durch diese Katastrophe betroffen.


Die Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes stehen im ganzen Katastrophengebiet im Rettungs- und Hilfseinsatz. Besonders dringend ist die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser sowie Zelten und Decken. Die finanzielle Zuwendung des Schweizerischen Roten Kreuzes ist bestimmt für die Beschaffung von Familienzelten für Mosambik und Swasiland, eine Beteiligung an den Transportkosten für die Verteilung der Hilfsgüter sowie den Einsatz einer Fachperson für Logistik.


Für weitere Auskünfte:
Barbara Umiker, Leiterin Kommunikation Justiz-, Polizei- und Militärdirektion, Liestal, Telefon 061 / 925 61 65


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