Bilder aus den Labors

> Kantonales Labor

Textilverbrennung

Folgende Bilder illustrieren einen Verbrennungsversuch, durchgeführt nach EN/ ISO 6941:

Das ganze Textilstück brennt. Die Flammen fressen Löcher in das Textil.

Die Probe verbrennt total. Einige verkohlte Stücke fallen ab, sie sind aber nicht in der Lage ein Filterpapier zu entzünden.

Zurück bleiben verkohlte Stücke, die sofort zu Asche zerfallen und Asche.

Die Probe hatte die Anforderungen nach der Brennbarkeits-Verordnung von 1995 (SR 817.043.1) erfüllt; Flammenausbreitungsgeschwindigkeit < 90 mm/ s.
Das Experiment dauerte etwa 5 Minuten nach Zündung der Flamme bis zum vollständigen Verbrennen des Textils. Die EN/ ISO 6941 verlangt, dass pro Textil 3 Messungen in Webrichtung und 3 Messungen entgegen der Webrichtung erfolgen.

 


 

Mikrobiologie

Dass auf der Handoberfläche immer viele Bakterien vorhanden sind, zeigt der Handabklatsch auf einen Nährboden.

Verschiedene Bakterien können Lebensmittelvergiftungen auslösen. Am bekanntesten sind sicherlich die Salmonellen, ...

die Shigellen ...

und die Listerien.

Aber auch der Eitererreger Staphylococcus aureus und der Erdkeim Bacillus cereus können starke Brechdurchfälle auslösen.

Die in Restaurants, Bäckereien, Metzgerein und bei Grossverteilern erhobenen Proben werden im Mikrobiologielabor analysiert. Die auf Nährböden aufgebrachten Proben werden bei unterschiedlichen Temperaturen in Brutschränken inkubiert.

Zur Aufbewahrung aller Reagenzien/Nähmedien dient die auf 4°C eingestellte Kühlzelle.

Die rasanten Entwicklungen in der Molekularbiologie führen dazu, dass immer neue Geräte angeschafft werden müssen, z.B. Zentrifugen, oder

eine Elektrophoresekammer wie sie für Auftrennung von Erbmaterial (DNA) dient.

 


 

Labor

Bestimmung der Karbonat-, und Gesamthärte in Trinkwasser mittels Titration.

Leitfähigkeitsmessgerät und Wasserbestimmungs - Apparat nach Karl Fischer

Gaschromatographie - Massenspektrometer - System inklusive automatischer Probengeber mit den Möglichkeiten von postiver chemischer Ionisation (PCI) und negaitver chemischer Ionisation (NCI)
Hintergrund: Gaschromatograph mit automatischem Probengeber mit drei verschiedenen Detektoren (FID, TSD, ECD)

Bestimmung der Anionen: Chlorid, Nitrat und Sulfat in Trinkwasser; aber auch die Kationen Kalium, Magnesium und Kalzium können mit der Ionenchromatographie (IC mit chemischer Suppression) bestimmt werden.

Links: Hochdruckflüssigkeits - Apparatur (HPLC) mit Diodenarray - Detektor, Fluoreszenz - Detektor und Nachsäulenderivatisator
Rechts: Hochdurckflüssigkeits - Apparatur (HPLC) mit Mehrwellenlängendetektor


 

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