Aufgaben der Direktion und ihrer Dienststellen


> Übersicht Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion

 

Generalsekretariat
Das Generalsekretariat der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion ist die zentrale Aufsichts-, Koordinations- und Planungsstelle des Kantons in den Domänen Volkswirtschaft und Gesundheitswesen. Zu den wesentlichen Stabsfunktionen, die hier "angesiedelt" sind, gehören: kantonsärztlicher und -zahnärztlicher Dienst, Heilmittelkontrolle, Veterinär-, Jagd- und Fischereiwesen, Spitalplanung, Gesundheitsförderung, Wirtschaftsförderung sowie Recht. Administrativ angegliedert sind dem Generalsekretariat auch die beiden Schlichtungsstellen für Mietangelegenheiten sowie für Diskriminierungsstreitigkeiten im Erwerbsleben.

 

Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit
Das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) vollzieht zahlreiche eidgenössische und kantonale Gesetze im Bereich Arbeitsrecht, Arbeitnehmerschutz, Wohnbausubventionierung, Arbeitslosenversicherung und -Betreuung, Arbeitsvermittlung und Erteilen von Ausländerbewilligungen. Für die Beratung und Vermittlung arbeitlsloser Personen betreibt es die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) an den Standorten Gelterkinden, Laufen, Liestal, Münchenstein, Oberwil und Pratteln. Dem KIGA angegliedert ist auch die Fachstelle Messwesen (Eichstätte) mit Sitz in Münchenstein. Das KIGA versteht sich als öffentlicher Dienstleistungsbetrieb und ist ein wichtiges staatliches Bindeglied zwischen den Sozialpartnern. Das Amt beschäftigt rund 140 Personen und hat seinen Hauptsitz in Pratteln.


Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain
Das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain mit Sitz in Sissach übernimmt die Aufgaben des Kantons zugunsten der Landwirtschaft. Einerseits führt das Zentrum eine land- und hauswirtschaftliche Schule zur Ausbildung der Landwirte und Landwirtinnen, der Bäuerinnen und der hauswirtschaftlichen Angestellten. Andererseits werden die agrarpolitischen Massnahmen des Bundes durchgeführt. Dazu gehören verschiedene Beiträge an die Landwirtschaftsbetriebe, Tierzucht, Förderung der ökologischen Landwirtschaft und der Absatz der Produkte.


Amt für Wald beider Basel
In den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt gibt es rund 20'000 Hektaren Wald. Anders ausgedrückt: rund 40 % der Fläche sind bewaldet. Somit prägt der Wald nicht nur das Landschaftsbild, er gestaltet und bildet dadurch den Lebensraum der Bevölkerung, der Tier- und der Pflanzenwelt ganz wesentlich. Aufgabe des Amt für Wald beider Basel ist es, den Lebensraum Wald zusammen mit den örtlichen Forstdiensten so zu betreuen, dass er möglichst vielen unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden kann. Zentrales Anliegen und gesetzlicher Auftrag des Amt für Wald ist es, sicherzustellen, dass der Wald diese vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, ohne langfristig Schaden zu nehmen und die Natürlichkeit zu verlieren.


Kantonales Laboratorium
Das Kantonale Laboratorium ist damit beauftragt, die Konsumentinnen und Konsumenten im Kanton vor Gesundheitsschäden durch Lebensmittel, Trinkwasser und Gebrauchsgegenstände wie Geschirr, Kosmetika, Textilien und Spielwaren für Kleinkinder usw. zu schützen. Das Amt hat auch sicherzustellen, dass niemand mit Lebensmitteln getäuscht wird. Zur Aufgabe gehören zudem Radonmessungen im Rahmen der Strahlenschutzgesetzgebung, die Überwachung der Hygiene in öffentlichen Bädern und spezielle Dienstleistungen für Justiz und Polizei.


Amt für Geoinformation
Zuverlässige Pläne und Informationen über das Grundeigentum und die Nutzung sowie die Beschaffenheit der Erdoberfläche sind Grundlage für alle Tätigkeiten im Bereich Grund und Boden. Das Amt für Geoinformation leitet die Durchführung der amtlichen Vermessung. Dazu gehören die Landesvermessung, die Pläne für das Grundbuch, die Übersichtspläne der Gemeinden, die Vermarkung der Eigentums- und Hoheitsgrenzen, die laufende Nachführung der amtlichen Vermessungswerke und die Bereitstellung einer digitalen Datenbasis für Geographische Informationssysteme (GIS). Die Fachstelle Meliorationen plant, leitet und beaufsichtigt Boden- und Strukturverbesserungsmassnahmen zugunsten der Land- und Forstwirtschaft und zur Erhaltung einer naturnahen Landschaft.


Kantonsspital Bruderholz
Das Kantonsspital Bruderholz wurde im Herbst 1973 als zweites Akutspital des Kantons eröffnet. Der Leistungsauftrag des Spitals umfasst die erweiterte medizinische Grundversorgung der Bevölkerung des unteren Kantonsteils mit Chirurgie, Orthopädie, Medizin, Gynäkologie/Geburtshilfe, einer modernen Notfallstation und Ambulatorien sowie ein Rehabilitationszentrum für das gesamte Kantonsgebiet. Mit 440 Betten, einem 24-Stunden-Notfalldienst und modernsten technischen Einrichtungen werden jährlich rund 45'000 Patientinnen und Patienten durch über 1'300 Mitarbeitende ganzheitlich betreut. Die medizinischen Dienstleistungen werden ergänzt durch ein breites Angebot von Therapien und Beratungsstellen. Im Bereich Lehre und Forschung pflegt das Spital eine enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität Basel.


Kantonsspital Laufen
Das Kantonsspital Laufen (früher Feningerspital) wurde in den Jahren 1988 bis 1992 umgebaut und vollständig erneuert. Es ist heute ein komfortables Akutspital mit insgesamt 94 Betten, aufgeteilt in die folgenden Bereiche: Chirurgie, Geburtshilfe/Gynäkologie, Medizin inklusive einer Abteilung für Langzeitpatienten. Rund um die Uhr wird eine Notfallstation betrieben, wo auch ambulante Behandlungen erfolgen. Für den Katastrophenfall besteht ein geschütztes, unterirdisches Spital mit 248 Betten. Leistungsauftrag des Spitals ist die Grundversorgung der Bevölkerung in ihrem näheren Lebensraum.


Kantonsspital Liestal
Das Kantonsspital Liestal hat die erweiterte medizinische Grundversorgung für die Bevölkerung des oberen Kantonsteils sicherzustellen. Mit der Urologischen Klinik, der Hämodialysenstation, einer Augenabteilung sowie einer Hals-Nasen-Ohrenabteilung bestehen Zentrumsfunktionen für die Bevölkerung des ganzen Kantons. Innere Medizin und Urologie sind als Universitätskliniken am Lehrbetrieb der Universität Basel beteiligt. Für den Betrieb von rund 400 Betten arbeiten über 1200 Menschen nach dem Motto "gemeinsam für die Gesundheit". Die ambulanten Beratungsstellen dienen als Hintergrunddienst für die freipraktizierende Ärzteschaft und nehmen Patienten auf deren Zuweisung für Diagnostik, Behandlung und Therapie auf.


Institut für Pathologie
Das Kantonale Institut für Pathologie ist ein Dienstleistungsinstitut für die Spitäler und die praktizierenden Ärztinnen und Ärzte. Die Hauptaufgabe besteht in der pathologisch-anatomischen Diagnostik von Biopsien, Operationspräparaten und zytologischen Untersuchungen. Eine Vielzahl von Krankheiten lässt sich dadurch diagnostizieren. Die von Pathologen durchgeführten Autopsien (Leichenöffnungen) dienen der Qualitätskontrolle der medizinischen Diagnostik, der Aus- und Weiterbildung der Ärzte, der medizinischen Forschung und der Erfassung der Häufigkeit gewisser Erkrankungen.


Kantonale Psychiatrische Dienste
Die Kantonalen Psychiatrischen Dienste (KPD) bestehen aus der Psychiatrischen Klinik in Liestal (219 Betten), den Externen Psychiatrischen Diensten, dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst, der Drogenberatung Baselland und den Wohnheimen Windspiel und Wägwiiser für geistig und psychisch Behinderte. Priorität in der Aufgabenerfüllung hat eine gemeinde- und patientennahe dezentrale Versorgungsstruktur. Die psychiatrischen Einrichtungen des Staates, der Institutionen der Gemeinden und der gemeinnützigen Träger sowie die privaten Arztpraxen ergänzen einander.


Kantonales Altersheim
Das Kantonale Altersheim (110 Betten) ist ein zeitgemässes Heim für Betagte, Pflege- und Spitalbedürftige. Es übernimmt die Pflege und Betreuung von körperlich und seelisch Gebrechlichen sowie insbesondere sozial benachteiligten Betagten mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft.



 

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