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Zwischen Oltingen und Rothenfluh hat sich die Ergolz über 100 m in das Tafeljura-Plateau eingetieft. Dadurch ist ein für diese Landschaft typisches Tal entstanden. Mit seinem engen Talboden und den steilen, bewaldeten Talflanken wirkt es canyon-artig. Sowohl die Ergolz, als auch die Seitenbäche bilden an den Felsabstürzen eindrückliche Wasserfälle, welche das Gebiet besonders prägen. Das heute ca. 72 ha umfassende Naturschutzgebiet hat zum Ziel, den Charakter dieser Landschaft zu bewahren.
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Das enge Tal, von der Ergolz in den Tafeljura eingeschnittenIm Vordergrund der untere der beiden künstlich angelegten Weiher. |
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Kleiner Wasserfall des WolfslochbächleinsIn dieser schattigen Lage wächst der seltene Hirschzungen-Ahorn-Wald.
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Bekannt sind vor allem die beiden grossen Weiher, welche 1965 im Rahmen der Felderregulierung Anwil zu Naturschutzzwecken gebaut und 1976 unter kantonalen Schutz gestellt wurden. Noch heute handelt es sich um die grösste Weiheranlage im Kanton. Aus naturschützerischer Sicht ebenso bedeutsam ist die grosse, ursprünglich als Wässermatte genutzte Feuchtwiese. Die Fliessgewässer, Quellaufstösse und der seltene Hirschzungen-Ahornwald an den schattigsten, felsigen Stellen bereichern das Gebiet zusätzlich.
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Schilfgürtel des oberen Weiher, in der Mitte ein Graureiher auf der Pirsch
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Feuchtwiese, ehemals als Wässermatte genutztFrüher wurde oft der ursprüngliche Lauf eines Baches von der Talsohle an den Hangfuss verlegt. Mit kleinen Stauungen brachte man den Bach zum Überlaufen und konnte auf diese Weise die tiefer liegenden Matten je nach Bedarf bewässern. Durch diese Technik wurde der Heuertrag gesteigert. |
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Die Ergolz oberhalb der WeiherIm Bereich der Feuchtwiesen blühen im April leuchtend gelb die "Bachbummele" (Sumpfdotterblumen). | |||
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Obwohl das Naturschutzgebiet im unteren Teil durch die Kantonsstrasse zerschnitten wird, ist es ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Aus diesem Grunde wurden in der Strasse Amphibien-Tunnel eingebaut, damit die Tiere bei ihrer Laichwanderung die Strasse nicht überqueren müssen. Gestützt auf ein detailliertes Schutzkonzept sorgt die kantonale Naturschutzfachstelle zusammen mit der Aufsichtskommission für eine kompetente Betreuung des Naturschutzgebietes.
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Flachwasserzonen zusammen mit guten Verstecken sind ideale Laichplätze für Amphibien | |||
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Typische Pflanzen- und Tierarten im Naturschutzgebiet "Talweiher" sind:
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Märzenglöcklein
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Die Gemeine Pestwurz | |||
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