Was ändert sich?
Die Primarschule dauert 6 statt 5 Jahre. Der Kindergarten zählt zur Primarstufe. Die Zählweise bleibt unverändert: 1./2. Kindergartenjahr, 1.-6. Primarklasse. Mit dem neuen Lehrplan 21 wird die Volksschule un drei Zyklen eingeteilt. Der erste Zyklus umfasst den zweijährigen Kindergarten und die 1. und 2. Klasse der Primarschule, der zweite Zyklus beinhaltet die 3. bis zur 6. Primarklasse. Alle Gemeinden bieten Blockzeiten an. Ab der 3. Klasse wird Französisch, ab der 5. Klasse Englisch unterrichtet.
Chancen: - | Harmonisierung mit 20 weiteren Kantonen. | - | Die pädagogische und organisatorische Zusammenarbeit im ersten Zyklus der Primarstufe (Kindergarten und Primarschule) wird gefördert. | - | Die neue Struktur entspricht den Grundlagen des Lehrplans 21, welcher die Kompetenzen am Ende der 2. und 6. Klasse beschreibt. |
Mit der sechs Jahre dauernden Primarschule besuchen die Schülerinnen und Schüler die Primarschule ein Jahr länger. Sie werden daher auch länger vom gleichen pädagogischen Team betreut. Ab der 1. Klasse der Sekundarstufe I unterrichten vermehrt Fachlehrerinnen und Fachlehrer. Ab Beginn des Systemwechsels im Schuljahr 2015/16 werden alle Gemeinden Blockzeiten anbieten. Auf den gleichen Zeitpunkt hin werden neue Stundentafeln eingeführt. Die Stundentafel definiert die Anzahl Lektionen pro Woche und Fach. Bereits ab dem Schuljahr 2012/13 wird Französisch in der 3. Klasse und ab Schuljahr 2014/15 Englisch in der 5. Klasse eingeführt. Pädagogische Kooperation in Teams Die Lehrerinnen und Lehrer pflegen eine enge Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team. Damit werden die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend unterrichtet und gefördert. Identische Leistungstests in vier Kantonen Anfangs 3. und 6. Klasse finden zukünftig sogenannte «Checks» statt. Diese ergänzen die Beurteilung in den Notenzeugnissen und den Standortgesprächen. Der Check in der 6. Klasse dient als zusätzliche Orientierung für den Übertritt in die Leistungszüge A, E oder P der Sekundarschule. Die Checks werden in allen vier Kantonen des Bildungsraums (Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn) durchgeführt. Die Leistungen werden damit vergleichbar.
Mandatsleiterin «Primarstufe» :
Regula Ineichen, regula.ineichen@bl.ch
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