25.01.2010

045 - Liestal/Kanton BL: Polizei warnt vor neuer Betrugs-Masche mit Traveler Checks

Im Kanton Basel-Landschaft macht eine neuartige Betrugs-Masche die Runde. Diese läuft gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft wie folgt:

 

  • Zunächst erfolgt via Internet (Chatrooms) eine Kontaktaufnahme, wobei sich die Chatpartner in der Regel als Westafrikaner (hauptsächlich ghanaischer Nationalität) ausgeben.
  • Nach dem Aufbau eines gewissen Vertrauensverhältnisses wird dem Schweizer Bürger oder der Schweizer Bürgerin angeboten, dass per Post Traveler Checks des Typs „American Express Traveler Cheques“ zugestellt werden.
  • Diese sollen dann eingelöst werden, wobei der/die Schweizer/in einen Teil des Geldes als Provision für sich behalten könne. Der Restbetrag soll dann per Überweisung an den Absender der Checks zurück transferiert werden.

 

Die Polizei Basel-Landschaft hat solche zugestellten Checks sichergestellt und festgestellt, dass es sich dabei um Totalfälschungen handelt, auf welchen es z.B. dilettantische Schreibfehler hat. Geschädigt wird primär das Geldinstitut, welches einen solchen Check einlöst. Von der Privatperson, welche quasi als Mittelsmann fungiert, wird keine Vorauszahlung verlangt. Bislang ist im Kanton Basel-Landschaft ein solcher Fall der Polizei bekannt; der Deliktsbetrag beläuft sich auf zweimal 500 Euro.

Die Polizei Basel-Landschaft warnt sowohl Geldinstitute (Banken, Post, Wechselstuben, etc.) als auch Bürgerinnen und Bürger vor dieser neuartigen Masche. Leute, welche solche Kontakte haben oder bereits hatten, sind zu entsprechender Vorsicht aufgerufen und gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Im weiteren weist die Polizei Basel-Landschaft darauf hin, dass man sich mit einer Beteiligung an solchen Geschäften strafbar machen könnte.

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