Am vergangenen Wochenende begann in zahlreichen Gemeinden des unteren Teils des Kantons Basel-Landschaft (in den Bezirken Arlesheim BL und Laufen BL) die Fasnacht. Die grossen Strassenumzüge sowie die Beizenfasnacht lockten Tausende von aktiven und passiven Fasnächtler/innen an – die bisherige Bilanz der Polizei Basel-Landschaft fällt überwiegend positiv aus.
Am Samstag in Reinach BL musste die Polizei Basel-Landschaft, unterstützt durch die Polizei Reinach, bei mehreren Rangeleien eingreifen; der Einsatz der Sanität Käch war dreimal nötig. Zweimal wegen massiv betrunkenen Personen, einmal wegen eines Mannes, dessen Nasenbein im Rahmen einer Schlägerei in einem Restaurant in die Brüche ging. Zudem verbrachte ein Mann, der in alkoholisiertem Zustand die Polizei beleidigt hatte, die Nacht in Polizeigewahrsam.
Am Sonntag Abend sowie in der Nacht auf heute Montag, 15. Februar 2010, musste die Polizei Basel-Landschaft verschiedentlich zu kleineren Vorfällen an der Fasnacht in Aesch BL und Oberwil BL ausrücken. Ein in Oberwil angehaltener Mann verbrachte die Nacht in Polizeigewahrsam.
Dennoch verlief die Fasnacht bislang im Rahmen der Erwartungen. Die gut sichtbare polizeiliche Präsenz hat sich bislang ohne Zweifel positiv ausgewirkt.
In den nächsten Tagen hält das fasnächtliche Treiben im Unterbaselbiet verschiedentlich noch an, ehe am kommenden Wochenende in den mittleren und oberen Kantonsteilen die Fasnacht beginnt (siehe auch Medienmitteilung Nr. 106/10 zum Thema Chienbääse-Umzug in Liestal).
Die Polizei Basel-Landschaft wünscht weiterhin schöne Fasnachtstage und appelliert zu friedlichem Fasnachtstreiben. Und es gilt auch an der Fasnacht weiterhin der Grundsatz: Wer fährt, trinkt nicht. Oder wer trinkt, fährt nicht.