01.03.2013

Winterdienst: In diesem Winter eine besondere Herausforderung

Die Wetterkapriolen im Januar und Februar 2013 haben die Winterdienstequipen sehr stark gefordert. Sie mussten im Januar 66 und im Februar 60 Einsätze fahren. Die kumulierte Schneehöhe ist dieses Jahr mit rund 140 Zentimeter die höchste seit 1985. Der Durchschnitt der letzten 25 Jahre liegt bei 60 Zentimeter. Im Januar wurden insgesamt 880 Tonen Salz und im Februar 861 Tonnen Salz verbraucht.

 

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, stehen zum Wohle der Bevölkerung 24 Winterdienstequipen Tag und Nacht bereit. Weil es während einem langen Zeitraum immer wieder wenige Zentimeter geschneit hat, mussten die Winterdienstspezialisten besonders oft ausrücken. An 39 Tagen waren sie regelmässig zwischen 4 Uhr und Mitternacht im Einsatz - deutlich mehr als in den Vorjahren.

 

Ab dem 11. Januar 2013 führten regional anhaltende Schneefälle zu teilweise ungewöhnlich langen Einsatzzeiten. Besonders die extremen Wetterverhältnisse am Wochenende vom 19./20. Januar, mit plötzlich vereisendem Regen, zeigten allen Verkehrsteilnehmenden auf, dass auch mit einem 24-Stunden-Einsatz des Tiefbauamtes die Strassenverhältnisse prekär blieben. So entstand beispielsweise am Samstagabend trotz massivem Salzeinsatz innerhalb einer Stunde erneut eine bis zu ein Zentimeter starke Glatteisschicht. Am Samstag, 9. Februar 2013 konnte trotz frühzeitigem Aufgebot die gefrorene Schneedecke auf der Fahrbahn nicht geräumt werden.
 
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation