Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom vergangenen Dienstag das Resultat der Jurierung des Wettbewerbs zum Neubau Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW im Polyfeld Muttenz zur Kenntnis genommen. Aus 18 eingereichten Vorschlägen hat die Jury einstimmig das Projekt "Kubuk" zur Weiterbearbeitung empfohlen.
Knapp vier Wochen nach der Präsentation des Masterplans Polyfeld durch den Kanton und die Gemeinde Muttenz wird mit dem Abschluss des Wettbewerbsverfahrens für den Neubau der FHNW im Polyfeld Muttenz ein weiterer Meilenstein erreicht. Mit dem nun vorliegenden Neubauprojekt erhält die FHNW im Kanton Basel-Landschaft im Jahr 2016 eine neue Adresse an idealer Lage mit guter Anbindung an den ÖV. Gleichzeitig mit dem Bau wird ein erster wichtiger Baustein für das Polyfeld und die mit der Arealentwicklung einhergehende Aufwertung des Umfelds erreicht.
Im Mai 2010 hat der Landrat dem Projektierungskredit für den Neubau der FHNW im Polyfeld Muttenz zugestimmt. Nach Auslobung des Projektwettbewerbs mit Präqualifikation im Juli 2010 haben sich 62 Teams für das Verfahren beworben. Eine international zusammengesetzte Jury unter Einbezug der Vertreter des Kantons, der FHNW und der Standortgemeinde Muttenz hat im September 2010 zwanzig Teams ausgewählt und zur Teilnahme eingeladen. 18 Projektvorschläge wurden eingereicht, zeigen ein breites Spektrum an Lösungsmöglichkeiten und konnten in einem intensiven Prozess beurteilt werden.
Das erstrangierte Projekt "Kubuk" von pool Architekten Zürich mit Perolini Baumanagement AG als Gesamtleiter wurde vom Preisgericht einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen. Das Siegerprojekt leistet einen überzeugenden städtebaulichen und architektonischen Beitrag, der ein hohes Mass an Nutzungsflexibilität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit aufweist. Insbesondere erfüllt das Projekt das von der Bauherrschaft im Rahmen des Evaluationsverfahrens vorgegebene Kostenziel von 280 Mio. Franken sowie die Vorgaben zu einer effizienten Flächenverwaltung.
Ausschlaggebend für das Siegerprojekt waren, neben der Erfüllung aller Beurteilungskriterien, vor allem die städtebaulichen Qualitäten und das Potential für einen lebendigen und identitätsstiftenden Hochschulstandort im Quartier. Das Projekt stellt sich als klar definiertes und kräftiges Volumen mit einem räumlich äusserst attraktiven Innenleben dar. Ein dem Bauvolumen entsprechender, grosszügiger Freiraum mit Bäumen bildet eine lebendige und bereichernde Begegnungszone für die rund 2'200 Studierenden und 500 Mitarbeitenden der FHNW, aber auch für die direkte Nachbarschaft im Polyfeld sowie für die Bevölkerung von Muttenz.
Der Fahrplan für das grosse Bauvorhaben sieht als nächsten Schritt die Ausarbeitung des Vor- und Bauprojekts vor. Eine Genehmigung des Baukredits kann im 4. Quartal 2013 erwartet werden. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2016 geplant.
Präsentationen:
- Präsentation Peter Schmid, Präsident Fachhochschulrat FHNW
- Präsentation Projektentscheid
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BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli, Vorsitzender Steuerungsausschuss, Tel. 061 552 50 60
Marie-Theres Caratsch, Kantonsarchitektin, Tel. 061 552 54 43
Liestal, 05. Mai 2011