10.09.2009

Wasserpegelschwankungen der Birs: Ursache wird untersucht, Runder Tisch angesetzt

Die niedrige Wasserführung der Birs hat in der letzten Augustwoche bei einzelnen Baselbieter Kleinwasserkraftwerken zu Steuerungsproblemen geführt. Abklärungen der Kantone Jura und Basel-Landschaft haben ergeben, dass die Ursache für das beobachtete Fischsterben, entgegen ersten Annahmen, nicht bei der im Kanton Jura befindlichen Baustelle, sondern bei einem oder mehreren Baselbieter Kleinkraftwerken liegt.

Bereits in der Vergangenheit wurden Wasserstandsschwankungen an der Birs registriert. Derzeit läuft im Kanton Basel-Landschaft eine Studie, um die auf dem Kantonsgebiet liegenden Ursachen der Wasserstandsschwankungen zu identifizieren und - soweit dies nicht bereits geschehen ist - Verbesserungsmassnahmen einleiten zu können. Derzeit werden die Niedrigwassersituation und die Aufzeichnungen der Kraftwerke lückenlos ausgewertet. Die Erkenntnisse aus der jüngsten Niedrigwassersituation werden in die besagte Studie Eingang finden. Im November ist ein Runder Tisch mit den Baselbieter Kraftwerkbetreibern angesetzt. Es ist ebenfalls vorgesehen, die Problematik im Rahmen des Regionalen Entwässerungsplans für die Birs, dem sogenannten REP Birs, auf Ebene des gesamten Einzugsgebiets und kantonsübergreifend aufzunehmen.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen:
Kt. Basel-Landschaft:
Christoph Plattner, Amt für Umweltschutz und Energie, Ressortleiter Energie und Wasserversorgung, Tel.  061 552 55 21

Kt. Jura:
Daniel Urfer oder Christophe Noël, Office de l'environnement de la République et Canton du Jura, Tél. 032 420 48 00

Liestal und Delémont, 10. September 2009

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