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17.05.2010
Neue Wärmepumpe für Fernwärme Kriegacker Muttenz eingeweiht | ||
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Die neue Wärmepumpe für den Fernwärmeverbund im Muttenzer Kriegackerquartier ist heute feierlich eingeweiht worden. Für Regierungsrat Jörg Krähenbühl, Vorsteher der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion, gehört diese neue Wärmepumpe zur tatkräftigen Umsetzung der Baselbieter Energiestrategie von 2008.
In den vergangenen Monaten wurde die Energiezentrale dieses Fernwärmenetzes erneuert: Die bisherige, mit Erdgas betriebene Wärmepumpenanlage wurde durch eine moderne Elektro-Wärmepumpe ersetzt, welche die Abwärme der benachbarten Firma Florin AG nützt. Die neue Anlage mit einem ebenfalls erneuerten Mess- und Regelsystem ist nun viel effizienter und stösst deutlich weniger CO2 aus. Der Strom zum Betrieb der Wärmepumpe wird gemäss den Angaben des Stromlieferanten überwiegend aus der Schweiz bezogen, aus klimaneutraler Produktion.
In dem hier vorliegenden Projekt ist für eine Nutzung von Abwärme die elektrisch betriebene Wärmepumpe besser geeignet als eine Gas-Wärmepumpe. Denn diese ergeben im Allgemeinen komplexere Anlagenkonfigurationen und weisen im Teillastbetrieb keinen optimalen Wirkungsgrad auf. Mit der Elektro-Wärmepumpe kann als grosser Vorteil auch deutlich mehr Abwärme der Florin AG genutzt werden. Abwärme, die ansonsten nutzlos verlohren ginge.
Das Fernwärmenetz Kriegacker in Muttenz versorgt hauptsächlich öffentliche, aber auch private Bezüger mit Wärme für Heizung und Brauchwasser. Angeschlossen sind beispielsweise das Schulhaus Gründen, das Gymnasium Muttenz, die Gewerbeschule und die Fachhochschule Nordwestschweiz. Zu den privaten Wärmebezügern gehören die Woertz AG, die Kiosk AG, die Iveco und weitere.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen: Bernhard Schmocker, Amt für Industrielle Betriebe, Tel. 061 552 62 48 oder 079 564 70 76
Liestal, 17. Mai 2010 |
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