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Neobiota sind Tiere und Pflanzen, die sich nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus (also nach 1500) neu in unserer Umgebung angesiedelt haben. Einige dieser Neobiota wurden bewusst als Nahrungslieferanten (z.B. Kartoffeln oder Tomaten) als Zierpflanzen (Goldrute) oder zur Schädlingsbekämpfung (Asiatischer Marienkäfer) eingeführt. Anderen ist es im Laufe der Globalisierung ohne bewusstes Zutun des Menschen gelungen, neue Gebiete zu besiedeln. Einige wenige dieser neu bei uns heimischen Lebewesen verhalten sich invasiv, das heisst, sie verbreiten sich so stark, dass sie einheimische Pflanzen und Tiere verdrängen. Dieses invasive Verhalten hat ökologische (Verringerung der Biodiversität), ökonomische (Erosion, Gebäudeschäden) und gesundheitliche Folgen (Allergien). Die Ausbreitung in der Umwelt dieser invasiven gebietsfremden Organismen schreitet im Kanton Basel-Landschaft immer weiter fort. Gemäss Freisetzungsverordnung sind die Kantone für die Bekämpfung invasiver gebietsfremder Arten zuständig. Deshalb hat der Regierungsrat das Sicherheitsinspektorat beauftragt, zusammen mit den kantonalen Fachstellen eine Bekämpfungs-Strategie und Massnahmenempfehlungen gegen die ungehinderte Ausbreitung zu erarbeiten. Eine entsprechende Landratsvorlage befinden sich zurzeit in der öffentlichen und verwaltungsinternen Vernehmlassung. |
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