Bau erdverlegter Leitungen

Beim Bau grosser erdverlegter Leitungen werden die Böden temporär stark beansprucht. Dies gilt zum Beispiel beim Bau von Hochdruck-Erdgasleitungen, aber auch beim Bau eines grösseren Abwasserkanals. So können die Böden umfassend geschont werden:

 

Planung

-       Schonung "wertvoller" Böden

-       Meidung empfindlicher Böden

-       Minimale Flächenbeanspruchung

Bau

-       Keine irreversiblen Verdichtungen

Betrieb

-       Regeneration der beanspruchten Böden

 

Beispiel Gasleitungsbau

 

Zwischen Rodersdorf (SO) und Lostorf (SO) wurde ab dem Frühjahr 2000 eine 50 km lange Hochdruck-Erdgasleitung verlegt (Rohrdurchmesser 90 cm). Sie ist Teil des europäischen Gasleitungsnetzes. Die Inbetriebnahme erfolgte im August 2001. Die Rekultivierungsarbeiten waren per Ende 2002 abgeschlossen.

 

 

 

Um solche Grossprojekte reibungslos abwickeln zu können,

müssen alle Betroffenen frühzeitig in die Planung miteinbezogen werden. Dies sind private Grundeigentümer und staatliche Organe (Gemeinden, Kantone, Bund).

 

 

  

Fotos zum Bauablauf

Aufnahmen vom Bau der Transitgasleitung Walbach/AG - Däniken/SO  (1994)


Nur der künftige Grabenbereich wird abhumusiert
 


Rohrtransport zur Baustelle

 
 


Anschliessend werden die Rohre verschweisst


Die Rohre werden abgesenkt
 


Der Graben wird verfüllt
 


Nach mehreren Jahren sorgfältiger Folgenutzung haben sich die Böden wieder erholt

Rohrlager in der Nähe der Baustelle

 
 


Die Rohre werden ausgefahren und vorgestreckt
 


Der Leitungsgraben ist ausgehoben (ca. 3 m tief)
 


Gasleitungsbau in schwierigem Gelände

 

 

 

Stark beanspruchter Boden wird wieder gelockert

 

 

Massnahmen zum Bodenschutz:

 

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Ein begrüntes Trassee ist tragfähiger und regeneriert besser

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Leichte Baumaschinen mit breiten Raupen verdichten die Böden weniger

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Kiespisten und Baggerrampen schützen besonders empfindliche Böden

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Je feuchter die Böden sind, umso leichter müssen die Baumaschinen sein

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Bodenfachleute begleiten das Bauvorhaben und können Baustopps verfügen

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Am Ende der Bauarbeiten wird der Boden aufgelockert

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Die Folgenutzung schliesst für einige Jahre das Befahren, den Umbruch und die Beweidung aus

 

Bodenschutz beim Bauen im allgemeinen:

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt "Bodenschutz beim Bauen".

Adresse
Amt für Umweltschutz und Energie
Fachstelle Bodenschutz
Rheinstrasse 29
4410 Liestal

 
Tel. +41 61 552 61 11
Fax +41 61 552 69 84

roland.bonobl.ch

 

Lageplan

 

Havarie