Polizeimeldung vom 27. Dezember 2004 | |
Aesch: Wohnungsbrand wegen Kerze fordert zwei Verletzte und richtet grossen Sachschaden an
| Grossen Sachschaden sowie zwei verletzte Personen hat am Heiligabend, 24. Dezember 2004, ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Aesch BL gefordert. Es standen rund 30 Rettungskräfte im Einsatz. Um 13.20 Uhr ging in der Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal die Meldung ein, wonach es in einem Mehrfamilienhaus am Untereggweg in Aesch BL zu einem Wohnungsbrand gekommen sei. Der Brandherd befand sich gemäss ersten Erkenntnissen des Kriminaltechnischen Dienstes der Polizei Basel-Landschaft im Bereich von Kerzen, welche mit grösster Wahrscheinlichkeit unbeaufsichtigt im Wohnzimmer brennen gelassen wurden, während die Bewohner der Wohnung Weihnachtseinkäufe tätigten. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich somit niemand in dieser Wohnung. Durch die Kerzen wurden diverse Gegenstände, darunter auch Weihnachtsschmuck, in Brand gesetzt und es kam zu einer massiven Rauchentwicklung. Die betroffene Wohnung ist vorläufig nicht mehr bewohnbar, die Bewohner fanden bei Verwandten Unterschlupf. |
Der Rauch verbreitete sich derart stark im gesamten Mehrfamilienhaus, dass zwei Bewohner - eine Frau und ihre Tochter - einer anderen Wohnung zwei Etagen weiter oben mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Spital überführt werden mussten.
Der entstandene Sachschaden ist enorm und beträgt auf jeden Fall mehrere 10 000 Franken.
Die Feuerwehr Aesch stand mit 20 Personen und 3 Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei Basel-Landschaft war mit 8 Personen und fünf Fahrzeugen vor Ort, der Sanitätsdienst Käch Dornach mit einem Fahrzeug und zwei Personen.
Bezüglich Klärung der genauen Brandursache hat die Polizei Basel-Landschaft eine Untersuchung eingeleitet. Der Kriminaltechnische Dienst der Polizei Basel-Landschaft hat seine Arbeit noch an Nachmittag vor Ort aufgenommen.
Die Polizei Basel-Landschaft ruft in diesen Tagen dringend zu Vorsicht im Umgang mit Weihnachtsbäumen etc. auf und appelliert daran, Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen zu lassen.
Für Rückfragen:
Meinrad Stöcklin, Mediensprecher Polizei Basel-Landschaft, erreichbar via Alarmzentrale Liestal, Telefon 061 926 35 35
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