Protokoll der Landratssitzung vom 3. März 2011 |
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Nr. 2522
Beatrice Fuchs (SP) erklärt, es liege eine schriftliche Beantwortung der Regierung vor.
Marie-Theres Beeler (Grüne) bedankt sich in ihrer kurzen Erklärung beim Regierungsrat für die Antwort. Es zeige sich, dass die Schulung der ImkerInnen und die Förderung der Bienenzucht im Kanton einen grossen Stellenewert einnimmt, was auch bereits bei der Beantwortung des Postulats von Hannes Schweizer im letzten Jahr deutlich geworden sei. Nun sei die Förderung der Bienenzucht und Imkerei das Eine, das Andere die Gefährdung der Bienen als eines der wichtigsten Haustiere; sie sind nicht nur für die Produktion des Honigs sondern vor allem auch für die Bestäubung zuständig. Die vom Nervengift Clothianidin ausgehende Bedrohung der Bienen könne klar nicht kantonal eingegrenzt werden, daher brauche es gesamtschweizerische Massnahmen. Inzwischen haben National- und Ständerat gegen das Murren des Bundesrates eine entsprechende Motion überwiesen.
Etwas irritiert habe sie einzig die Schlussfolgerung in der regierungsrätlichen Antwort, dass man nicht wisse, wo und wie das Nervengift im Kanton eingesetzt wird und dass der Agrarhandel befragt werden muss, in welchem Ausmass die Substanz zur Anwendung kommt. Man hofft, dass die Bienenzucht weiterhin im ganzheitlichen Sinn - also in deren Förderung, aber auch in der Eindämmung der Gefährdungen von Bienen - im Kanton Baselland Beachtung findet.
://: Damit ist die Interpellation erledigt.
Für das Protokoll:
Brigitta Laube, Landeskanzlei
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