Gesetz Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland

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Gesetz
über die Einführung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (EG BewG)

 

SGS 213 || GS 29.627 || Vom 17. Dezember 1987(1) || In Kraft seit 1. Juli 1988 || [PDF + Zusatzinfos]

Inkrafttreten der letzten Änderung: --; entspricht Print-Version: 60 - 1.1.1998



Der Landrat des Kantons Basel-Landschaft, gestützt auf Artikel 36 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1983(2) über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) sowie auf § 63 Absatz 1 der Verfassung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. Mai 1984(3), beschliesst:

§ 1 Zweck
Dieses Gesetz regelt den Vollzug des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1983(4) über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG).

§ 2 Zuständige Behörden
1 Bewilligungsbehörde ist die Bau- und Landwirtschaftsdirektion, beschwerdeberechtigte Behörde die Justiz-, Polizei- und Militärdirektion, Beschwerdeinstanz der Regierungsrat (Artikel 15 Absatz 1 BewG).
2 Die Grundbuchämter melden die statistischen Angaben der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion, welche sie dem Bundesamt für Justiz weiterleitet (Artikel 24 Absatz 3 BewG).

§ 3(5)

§ 4 Entscheidgebühren und Ausführungsbestimmungen
1 Der Regierungsrat bestimmt die Gebühren für die Behandlung eines Gesuches um Bewilligung des Grundstückerwerbs.
2 Der Regierungsrat kann weitere Ausführungsbestimmungen erlassen.

§ 5 Aufhebung bisherigen Rechts
Die Verordnung vom 21. März 1985(6) über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland wird aufgehoben.

§ 6 Inkrafttreten
Der Regierungsrat beschliesst das Inkrafttreten(7) dieses Gesetzes. Es bedarf der Genehmigung durch den Bundesrats(8).


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Fussnoten:


 

1. In der Volksabstimmung vom 12. Juni 1988 angenommen.

2. SR 211.412.41

3. GS 29.276, SGS 100

4. In der Volksabstimmung vom 12. Juni 1988 angenommen.

5. Mit der am 1. Oktober 1997 in Kraft getretenen Teilrevision des 'Lex Friedrich' (SR 211.412.41) hinfällig geworden.

6. GS 29.46

7. Durch RRB vom 21. Juni 1988 auf den 1. Juli 1988 in Kraft gesetzt.

8. Vom Bundesrat am 8. September 1988 genehmigt.