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Diverse Medieninfos

Verschiedene Medieninformationen aus dem Kanton Basel-Landschaft

Generelles Feuerverbot im Wald, am Waldrand und auf freiem Feld


Die anhaltende Trockenheit hat die Waldbrandgefahr in den letzten Tagen deutlich ansteigen lassen. Der Regierungsrat hat deshalb heute - gestützt auf eine aktuelle Lagebeurteilung durch die zuständigen kantonalen Behörden - für den gesamten Kanton Basel-Landschaft ein generelles Feuerverbot im Wald, am Waldrand und auf dem freien Feld erlassen. Das Verbot gilt bis auf Widerruf.


Aufgrund der sommerlichen Temperaturen und der seit Wochen ausbleibenden Niederschläge besteht auch in der Nordwestschweiz eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr. Die Wetterprognosen sagen auch für die kommenden Tage keine wesentliche Änderung voraus, wodurch sich die Gefahrensituation noch weiter verschärfen wird. Der Regierungsrat hat sich deshalb entschlossen, für das gesamte Kantonsgebiet ein generelles Feuerverbot im Wald, am Waldrand und auf freiem Feld zu erlassen. Er stützt sich dabei auf das Feuerschutzgesetz und das Bevölkerungsschutzgesetz.


Auf dem gesamten Gebiet des Kantons Basel-Landschaft ist es ab sofort verboten:

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Feuer zu entfachen im Wald, an Waldrändern und auf freiem Feld - und zwar ausdrücklich auch an bestehenden, eingerichteten Feuerstellen bei Picknick- und Spielplätzen;

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brennende Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen;

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Feuerwerk abzubrennen.

Eine Missachtung des Verbots wird nach den gesetzlichen Bestimmungen geahndet.


Kontrollierte Grillfeuer im Siedlungsgebiet (Garten, Schrebergarten, Terrasse usw.) sind selbstverständlich von diesem Verbot ausgenommen.


Der Regierungsrat hat heute alle Gemeinden über das Feuerverbot informiert und ruft die Bevölkerung dazu auf, durch ein verantwortungsbewusstes Verhalten zur Verhinderung von Wald- und Flurbränden beizutragen.


Noch nicht kritisch ist die Lage bei der Wasserversorgung: Die Grundwasserpegel bewegen sich im normalen Bereich und auch das Quellwasser fliesst noch ordentlich. Genügend Wasser führen zur Zeit auch die grösseren Bäche und Flüsse; für die Fische ist somit die Lage bis auf weiteres noch nicht kritisch.


Auskünfte:

Marcus Müller, Leiter Kantonaler Krisenstab KKS

Telefon 061 926 71 71

Ueli Meier, Forstamt beider Basel

Telefon 061 925 56 51

Ignaz Bloch, Veterinär-, Jagd- und Fischereiwesen

Telefon 061 925 59 23

Heinz Argenton, AUE, Gewässerzustand

Telefon 061 925 55 40

26. April 2007



 

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