Vorlage an den Landrat | |
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Titel: | Jahresbericht und Jahresrechnung des Universitäts-Kinderspitals beider Basel (UKBB) für das Betriebsjahr 2004 (Partnerschaftliches Geschäft) | |
vom: | 5. Juli 2005 | |
Nr.: | 2005-195 | |
Bemerkungen: | ||
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Vorbemerkungen
1. Würdigung und Ausblick
2. Jahresabschluss 2004
- | Der Aufwand für den medizinischen Bedarf fiel mit Fr. 12'430'488.- 9 etwas tiefer aus als im Jahr 2003, obwohl eine deutliche Zunahme budgetiert war10. Der Grund für diese Differenz liegt hauptsächlich in der unerwarteten Abnahme der vom Kantonsspital Bruderholz bezogenen Fremdleistungen. |
- | Die Abschreibungen haben im Jahr 2004 um 48.0 % auf Fr. 2'421'664.-15 zugenommen. Dies liegt grösstenteils an Sonderabschreibungen im Hinblick auf den Neubau sowie an Anpassungen bei der Einzelbewertung von Anlagen. |
- | Der periodenfremde Aufwand war im Jahr 2004 mit Fr. 23'638.-16 gering. Für das Jahr 2003 wird als periodenfremder Aufwand aufgrund einer Neudarstellung (Gutschrift Schlussabrechung Notfall Bruderholz aus den Jahren 2002 und 2001) ein Überschuss von Fr. 503'142.-17 ausgewiesen, weshalb die Abweichung im Vergleich zum Jahr 2004 nicht aussagekräftig ist. |
- | Die nicht budgetierte Äufnung der Rückstellung für den Selbstbehalt der Haftpflichtversicherung in Höhe von Fr. 2'000'000.-18 wurde erstmals im Jahr 2004 vorgenommen. |
Bereinigt um die Sondereinflüsse (ausserordentliche Abschreibungen, Anpassungen bei der Einzelbewertung von Anlagen, Äufnung der Rückstellung für den Selbstbehalt der Haftpflichtversicherung und periodenfremder Aufwand im Jahr 2003), ist der Sachaufwand im Jahr 2004 lediglich um 3.0 % bzw. Fr. 802'685.- höher als im Vorjahr. | |
2.3 Ertrag
Die Gesamterträge haben im Jahr 2004 gegenüber dem Vorjahr um Fr. 6'899'087.- beziehungsweise um 7.3 % auf neu Fr. 101'125'401.-19 zugenommen. Mit dieser erneuten Steigerung konnte erstmals die Hundertmillionengrenze überschritten werden. Hauptgründe für den Anstieg der Erträge waren vor allem folgende Veränderungen:
- | Die stationären Erträge fielen mit Fr. 47'629'557.- um Fr. 8'377'554.- bzw. um 20.5 % höher aus als im Jahr 2003. Dies ist hauptsächlich auf die Erhöhung des Bruttosatzes der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft von Fr. 1'360.- auf 1'380.- pro Pflegetag sowie auf die gestiegene Anzahl Pflegetage zurückzuführen. |
- | Die ambulanten Erträge stiegen um Fr. 2'075494.- bzw. um 12.3 % auf Fr. 19'024'775.- da sich die elektronische Leistungserfassung und die Umstellung auf TarMed positiv auswirkte. |
- | Die übrigen Leistungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft20 wurden von Fr. 5 Mio. auf Fr. 3 Mio. pro Kanton reduziert. Dieser Rückgang war nicht budgetiert21. |
2.4 Bilanz
Die Bilanzsumme hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 33.8 % respektive Fr. 36'247'309.- zugenommen.
Die grösste Position auf der Aktivseite bilden mit Fr. 24'729'650.- die Patientendebitoren, wobei die Debitorenverluste gegenüber dem Vorjahr leicht um 4.9 % auf Fr. 565'254.- gestiegen sind. Die Patientendebitoren stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 33.8 % an und stellen praktisch ausschliesslich Forderungen gegenüber Garanten dar. Diese Zunahme steht in direktem Zusammenhang mit den Ertragssteigerungen sowie einer Schnittstellenproblematik im Bruderholz. Gewisse Auswirkungen bei den Patientendebitoren sind auch auf die Einführung von TarMed zurück zu führen. Die Aktive Rechnungsabgrenzung nahm gegenüber dem Vorjahr zu und beträgt nun Fr. 4'212'551.- (+ 88.5 %). Die Erhöhung ist grösstenteils auf die damalige Bildung stiller Reserven in der Höhe von Fr. 1'903'000.- (vgl. Ratschlag Nr. 9351 vom 15. Juni 2004 zur Jahresrechnung 2003) zurückzuführen.
Auf der Passivseite konnte das Eigenkapital, welches für das Jahr 2003 mit Fr. 219'156.-in der Bilanz steht, auf Fr. 2'845'567.- erhöht werden. Eine deutliche Zunahme ist bei den Rückstellungen feststellbar. Nebst den Rückstellungen für Selbstbehalt, Haftpflichtversicherung und Frühpensionierungsprogramm wurden auch Rückstellungen zur Abdeckung von MWST- und Tarifrisiken vorgenommen. Insgesamt haben die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um Fr. 4'227'000.- zugenommen.
Entwicklung des Eigenkapitals:
Total Eigenkapital gemäss Bilanz 31.12.2003 | 219'156.- |
Ergebnisvortrag | 219'156.- |
Jahresergebnis 2004 | 2'626'411.- |
Total Eigenkapital | 2'845'567.- |
2.5 Patientenstatistiken
Im 2004 wurden 6'038 Patienten (Basis: Austritte) stationär behandelt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 3.5 %. Die Anzahl Pflegetage stieg im Jahr 2004 um 3.9 % auf 40'805. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug somit 6.8 Tage (2003: 6.7 Tage.) Bezüglich der Anteile der Versichertenkategorien im stationären Bereich sind im Vergleich zum Vorjahr keine grossen Veränderungen zu verzeichnen. Sämtliche Veränderungen liegen in einem Bereich unter 0.3 Prozentpunkten. Den grössten Anteil hatte mit 70.0 % (2003: 69.7 %) die Versicherungsklasse "Allgemein", gefolgt von "Invalidenversicherung" (23.0 %) und "Halbprivat" (5.8 %). Den kleinsten Anteil hatte die Versicherungsklasse "Privat" mit 1.2 % (2003: 1.4 %).
Die Anzahl ambulanter Behandlungen lag im Jahr 2004 mit 73'494 Konsultationen um 2.2 % über dem Vorjahresniveau und bei den teilstationären Behandlungen mit Fallpreispauschale ist ein leichter Rückgang um 6.5 % auf 318 Patienten zu verzeichnen.
2.6 Bericht der Revisionsstelle
Der Bericht der externen Revisionsstelle "PriceWaterhouseCoopers" (s/Beilage) beurteilt die Buchführung und Jahresrechnung 2004 als den Gesetzen, Reglementen und weiteren zu beachtenden Vorschriften entsprechend und empfiehlt die Rechnung ohne Vorbehalte oder Einschränkungen zur Genehmigung. Ohne das Prüfurteil einzuschränken wird folgende Anmerkung zur Jahresrechung 2004 gemacht:
"Wegen den zurzeit vorhandenen Unterdeckungen in den Pensionskassen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt bestehen auch für das UKBB potentielle Nachschusspflichten in wesentlicher Höhe. Die Finanzierung allfälliger Nachzahlungen ist durch die beiden Trägerkantone sicherzustellen."
3. Antrag
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