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Verschiedene Medieninformationen aus dem Kanton Basel-Landschaft

Schenkung historischer Dokumente aus dem Nachlass von Benedikt Banga


Boris Banga Nationalrat und Stadtpräsident von Grenchen schenkt dem Kanton Basel-Landschaft historische Dokumente aus dem Nachlass seines Vorfahren, Benedikt Banga.


Benedikt Banga (1802-1865) ist einer der Gründerväter des Kantons Basel-Landschaft. Der ausgebildete Zeichnungslehrer war ein Mann der ersten Stunde bei der Gründung des jungen Staatsgebildes. Zuerst als Landschreiber, dann während 20 Jahren als Regierungsrat und schliesslich noch einmal als Landschreiber leistete er beharrlich und mit grossem persönlichem Einsatz Aufbauarbeit. Er betrieb eine Druckerpresse und gab die erste baselbieter Zeitung "Der unerschrockene Rauracher" heraus. Unter ihm entstand das erste Schulgesetz. Er gründete das Kantonsmuseum und die Kantonsbibliothek, den kantonalen Armenerziehungsverein und den landwirtschaflichen Verein. Leider fehlt bis heute eine vollständige Würdigung des Schaffens und eine Biografie dieser prägenden Persönlichkeit unseres Kantons. Die Schenkung der Dokumente aus seinem Nachlass ist ein willkommener Anlass, an die Verdienste dieses Mannes zu erinnern.


Boris Banga übergab dem Kantonsmuseum 4 Miniaturen mit Landschaftsdarstellungen des jungen Benedikt Banga, sowie dem Staatsarchiv den Bürgerbrief der Stadt Basel für den Vater, Benedict Banga "Handelsmann aus Münchenstein", aus dem Jahr 1816. Benedict Banga junior erhielt am 26. März 1832 wiederum das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Münchenstein "als Zeichen der Anerkennung der für den Kanton Basel-Landschaft geleistete Dienste" zusammen mit Regierungsrat Emil Remigus Frey.


  

Übergabe der Dokumente von Benedict Banga durch Nationalrat Boris Banga an den heutigen Landschreiber Walter Mundschin
(Foto: Felix Gysin Mikrofilmstelle des Kantons BL)

Siehe auch: www.bl.ch/staatsarchiv aktuell-Personenlexikon - Benedict Banga (mit Bild)


Auskunft:
Hildegard Gantner, Leiterin Grafische Sammlung, Musehum BL 061 / 925 59 82
Regula Nebiker, Staatsarchivarin, 061 / 926 76 76


27. Februar 2004



 

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