Geschäfte des Landrats || Parlament

Hinweise und Erklärungen

Vorlage an den Landrat

 

 

Titel:

Nachtragskredite zum Budget 2001

vom:

22. Mai 2001

Nr.:

2001-146

Bemerkungen:

Landratsbeschluss (Entwurf) || Verlauf dieses Geschäfts

 

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Vorlage und LRB [16 KB]

Der Regierungsrat beantragt folgende Nachtragskredite zum Haushalt 2001:


Mehrkosten Mehrertrag
In Franken

Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion

2230 Vermessungs- und Meliorationsamt

318.90 und 460.00 Amtliche Vermessung

Jahrestranche aus beantragtem Verpflichtungskredit 2. Etappe amtliche Vermessung 93 wurde nicht ins Budget eingefügt (Unterlassung)

165'000

25'000

2295 Kantonale Psychiatrische Dienste

Konti 314.20, 318.20 und 318.83

Unaufschiebbarer Ersatzbedarf für Küchengrossgerät

100'000

Zusätzliche EDV-Leistungen betr. Tarmed

210'000

 

Erziehungs- und Kulturdirektion

2571 Archäologie und Kantonsmuseum

314.80 Ausgrabungen, Forschungen, Konservierungen

Etappe II für die Ausgrabung "Reinach - Gemeindezentrum" muss infolge zusätzlicher Funde erweitert werden

100'000

2573 Römerstadt Augusta Raurica

314.80 Arch. Ausgrabungen und Konservierungen

Die laufende Grabung kann rascher abgeschlossen werden.
Der Abbau der Wartefristen für Gesuchsteller (drei Jahre)
Kann und soll abgebaut werden durch weitere Grabungen

100'000

2581 Förderung Kunst und Kultur

365.90 Beiträge an private Organisationen

Anpassung der Subvention für das Theater ROXY; die finanzielle Entwicklung war zum Budgetzeitpunkt noch nicht absehbar

128'000

 

Total

803'000

25'000

Damit ergäbe sich eine Nettoverschlechterung des Haushalts gegenüber dem Budget von 0.778 Millionen Franken.




Kommentar zur Entwicklung des laufenden Haushalts


Der Regierungsrat kommentiert den Verlauf des Haushaltjahres 2001 wie folgt:


Der Haushalt 2001 verläuft, soweit bis jetzt erkennbar, deutlich schlechter als im Budget angenommen. Dabei stehen den Verschlechterungen (höhere Aufwendungen, geringere Erträge) auch positive Effekte (Mehrerträge, Minderaufwendungen) gegenüber.


An einzelnen Posten sind zu erwähnen:


Positive Effekte:

-

Höhere Eingänge an Bundessteuern und an Kantonalbankgewinnen

-

Höhere Eingänge an Verkehrssteuern (einschliesslich LSVA)

-

nsgesamt leicht höheres Niveau der Eingänge aus der Staatssteuer, der Unternehmenssteuern und der Spezialsteuern

 

Negative Effekte:

-

Ausfälle an Erbschafts- und Schenkungssteuern nach der Volksabstimmung (im Budget war der Gegenvorschlag des Regierungsrates eingestellt worden)

-

Höhere Arbeitgeberbeiträge an Vorpensionierungen

-

Höhere Nettokosten in den Psychiatrischen Diensten infolge Nachfrageveränderung; Personalmehrkosten im kantonalen Altersheim wegen kranheitsbedingter Ausfälle beim Personal.

-

Höherer Beitrag an die Universität Basel

-

Höhere Kosten der Sonderschulung für Primarschulabsolvierende (Outsourcing infolge Fehlens von Kleinklassen)

Insgesamt muss nach der gegenwärtigen Beurteilung ein Rechnungsdefizit erwartet werden, das (vor Rückstellungen) mindestens doppelt so gross sein wird als budgetiert; es wird zur Zeit auf etwa 20 Millionen Franken geschätzt.


Der Regierungsrat hat die Direktionen (auch die Landeskanzlei und die Gerichte) um strikte Ausgabendisziplin ersucht, um der sich verschlechternden Haushaltslage entgegenzuwirken.




Antrag


Der Regierungsrat beantragt, gemäss beiliegendem Entwurf zu beschliessen.


Liestal, 15. Mai 2001


Im Namen des Regierungsrates
der Präsident: Koellreuter
der Landschreiber: Mundschin



 

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